🐛 Raupenfutterpflanzen: Was Schmetterlingsraupen fressen
Ohne Raupenfutterpflanzen gibt es keine Schmetterlinge — Nektarpflanzen allein reichen nicht.
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Schmetterlinge brauchen im Garten zweierlei: Nektarpflanzen für die erwachsenen Falter und Raupenfutterpflanzen für den Nachwuchs. Letztere werden oft vergessen — dabei entscheidet sich hier, ob sich Schmetterlinge wirklich fortpflanzen.
Jede Schmetterlingsart hat eine oder wenige Wirtspflanzen, auf denen die Weibchen ihre Eier ablegen. Die Raupen von Admiral (Vanessa atalanta) und Tagpfauenauge (Aglais io) fressen fast ausschließlich Brennnesseln. Der Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) ist auf Faulbaum und Kreuzdorn angewiesen. Der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) nutzt Wiesen-Schaumkraut. Der Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus) legt seine Eier auf Hornklee.
Diese Pflanzen sind die wichtigsten einheimischen Raupenfutterpflanzen für Tagfalter und Nachtfalter in Mitteleuropa. Wer diese Pflanzen im Garten duldet oder gezielt pflanzt, schafft die Grundlage für echten Schmetterlings-Nachwuchs. Einige der Pflanzen mögen ungepflegt wirken — Brennnesseln, Disteln, Ampfer — aber genau sie sind ökologische Schlüsselpflanzen für Dutzende von Arten.
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