Bild folgtKI-generierte IllustrationAdonis aestivalis var. citrina
Mit ihren zitronengelben Blüten und den fein geschlitzten Blättern fällt die Adonis aestivalis var. citrina sofort auf. Dieses seltene Ackerwildkraut ist ein echtes Juwel für den Naturgarten, da es als spezialisierter Bewohner kalkhaltiger Standorte die Artenvielfalt fördert. Als einjährige Art bringt sie Dynamik in deine Beete und sorgt für Farbtupfer, wo andere Pflanzen wegen Trockenheit aufgeben würden. Da sie in der freien Natur immer seltener wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Hol dir diesen gefährdeten Klassiker in dein Gartenreich und schau zu, wie er Jahr für Jahr wiederkehrt.
Zitronengelbe Seltenheit: Ein exakt 0.33 m kleiner Schatz für Kalkböden.
Nach aktuellen ökologischen Daten zeichnet sich die Art durch ein vergleichsweise schweres Diasporengewicht (Samengewicht) von etwa 8.34 mg aus. Dies führt dazu, dass die Ausbreitung vornehmlich über kurze Distanzen im direkten Umfeld der Mutterpflanze erfolgt, wobei auch eine Verschleppung durch Tiere möglich ist. Als Spezialist für kalkhaltige, mäßig nährstoffreiche Böden besetzt die Pflanze eine wichtige ökologische Nische in der Ackerbegleitflora. Ihre Anwesenheit im Garten fördert die floristische Vielfalt an sonnigen Standorten. Da sie einjährig wächst, ist sie auf offene Bodenstellen angewiesen, um ihren Lebenszyklus erfolgreich zu vollenden. Damit bereichert sie das kleinteilige Mosaik eines naturnahen Gartens und dient als Zeigerpflanze für wertvolle Bodenverhältnisse.
Die Pflanze ist in allen Teilen, insbesondere im Kraut, leicht giftig. Sie enthält herzwirksame Steroidglykoside (Adonitoxin), die bei Einnahme zu Vergiftungserscheinungen führen können. Achte besonders auf Kinder und Haustiere im Garten. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.334 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 7) mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne pro Tag.
Boden: Die Pflanze benötigt kalkhaltigen oder basischen Boden (Reaktionszahl 8); bei Bedarf kannst du etwas Gartenkalk einarbeiten.
Feuchtigkeit: Halte den Boden eher trocken (Feuchtezahl 3) und sorge für einen guten Wasserabzug, da Staunässe nicht vertragen wird.
Nährstoffe: Ein normaler, mäßig nährstoffreicher Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal; vermeide starke Düngung.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Aussaat oder Pflanzung ist im Frühling (März bis Mai).
Pflege: Lass die Pflanze nach der Blüte unbedingt stehen, damit die Samen ausreifen können.
Vermehrung: Die schweren Samen (ca. 8.34 mg) fallen zu Boden und keimen im nächsten Jahr meist in der Nähe (Kurzdistanz-Ausbreitung).
Gute Partnerin: Der Feldrittersporn (Consolida regalis) — er ist ebenfalls ein heimisches Ackerwildkraut, das die gleichen Boden- und Lichtverhältnisse liebt.
Das Gelbe Sommer-Adonisröschen gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). In Deutschland ist es ein seltener Gast auf kalkhaltigen Äckern oder in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Die Art wächst als einjährige, krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0.33 m. Charakteristisch sind die breitblättrigen, aber tief zerteilten Blätter mit einer Fläche von etwa 301.06 mm² und die leuchtend hellgelben Blüten. Als Lichtzeiger benötigt sie vollsonnige Standorte, um ihren Lebenszyklus innerhalb eines Sommers abzuschließen.
1 Video zu Adonis aestivalis var. citrina
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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