Bild folgtKI-generierte IllustrationAeonium gomerense
An ihren fleischigen, in Rosetten angeordneten Blättern lässt sich Aeonium gomerense sofort erkennen. Diese Pflanze ist eine Spezialistin für Standorte, die den meisten anderen Gewächsen zu extrem sind. Laut den vorliegenden Daten ist sie in Deutschland heimisch und besetzt dort wichtige Nischen in sonnenexponierten Lagen. Da sie als Schwachzehrer auf kargsten Böden gedeiht, ist sie ein idealer Partner für naturnahe Gärten mit Fels- oder Sandpartien. Obwohl spezifische Daten zu Bestäubern fehlen, bereichert sie die strukturelle Vielfalt deines Gartens erheblich. Wenn du eine pflegeleichte Lösung für heiße, trockene Ecken suchst, ist diese Art genau die richtige Wahl für dich.
Sukkulenter Überlebenskünstler für deine heißesten und magersten Gartenplätze.
Diese Art spielt eine wichtige Rolle als Pionierpflanze auf extremen Wärmestandorten (Temperaturwert 10). Solche Plätze sind im Garten oft rar und bieten spezialisierten Kleintieren Lebensraum, die auf karge Verhältnisse angewiesen sind. Da die Pflanze Wasser in ihren Blättern speichert, dient sie in hochsommerlichen Hitzeperioden als potenzielle Feuchtigkeitsquelle für die umliegende Kleinstfauna. Ihr Vorkommen auf sauren Magerrasen trägt zur Stabilisierung dieser gefährdeten Biotoptypen bei. Auch ohne spezifische Bestäubungsdaten ist sie ein wertvoller Baustein für die strukturelle Diversität in Trockengärten. Du förderst damit eine Flora, die mit dem Klimawandel und steigenden Temperaturen hervorragend zurechtkommt.
Bitte beachte, dass Aeonium gomerense laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, die Pflanze so zu platzieren, dass Kleinkinder keinen direkten Zugriff auf die Pflanzenteile haben. Bei Unwohlsein nach versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 9), an dem die Pflanze über viele Stunden direkte Strahlung erhält.
Der Boden muss sehr nährstoffarm sein (Schwachzehrer); mische bei Bedarf reichlich Sand oder feinen Kies unter.
Achte auf ein saueres Bodenmilieu (Reaktion 2) und vermeide die Düngung mit Kalk oder Kompost.
Da die Art Trockenheit bevorzugt (Feuchtewert 2), ist Gießen nur bei extremer, wochenlanger Dürre nötig.
Setze die Pflanze vorzugsweise im Frühjahr (April bis Mai) ins Freiland, damit sie sich vor dem Winter gut etabliert.
Halte einen Pflanzabstand von 15 bis 20 Zentimetern ein, damit die Rosetten ausreichend Luftzirkulation haben.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich; vertrocknete Blätter am Rand der Rosette kannst du vorsichtig abzupfen.
Gute Partnerin: Die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – sie teilt die Vorliebe für saure, magere Böden und bietet einen schönen farblichen Kontrast.
Die Aeonium gomerense gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und zur Ordnung der Steinbrechartigen. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Xerothermstandorte (extrem trockene und warme Plätze), an denen sie dank ihrer sukkulenten Eigenschaften Wasser speichern kann. Morphologisch auffällig ist der kompakte Wuchs der Blattrosetten, die direkt auf dem Untergrund oder an kurzen Trieben sitzen. Die Pflanze bevorzugt kalkfreie, saure Bodenverhältnisse (Reaktion 2), was sie botanisch von vielen anderen Felsbewohnern unterscheidet.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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