Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Lycaenidae
Kaum zu uebersehen: Der Weißdolch-Bläuling (Agrodiaetus damon) zeichnet sich durch einen markanten weißen Längsstreifen auf der braungrauen Flügelunterseite aus. Du erkennst dieses Insekt aus der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) zudem an der blauen Oberseite der Männchen, während die Weibchen meist ein unauffälliges Braun zeigen. Bei der Betrachtung dieser heimischen Art musst du klar zwischen den Lebensstadien unterscheiden. Die Raupen fressen als kauende Insekten festes Pflanzengewebe, um heranzuwachsen. Im Gegensatz dazu nehmen die erwachsenen Falter mit ihrem Saugrüssel ausschließlich flüssige Nahrung wie Nektar auf. In deinem Garten kannst du das Überleben dieser Tiere sichern, indem du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest und für eine hohe Vielfalt an heimischen Wildpflanzen sorgst. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, empfiehlt sich die Anlage von strukturreichen, mageren Wiesenstücken. Eine zurückhaltende Düngung hilft dabei, den Lebensraum für diesen spezialisierten Gast attraktiv zu halten. Mit etwas Geduld lassen sich die Tiere an sonnigen Plätzen bei der Nahrungsaufnahme beobachten.
Für diese heimische Art liegen in der aktuellen Datenbasis keine spezifischen monatlichen Angaben zum Lebenszyklus oder zur Eiablage vor. Die Beobachtung der Falter erfolgt üblicherweise während der warmen Sommermonate in naturnahen Lebensräumen.
Diese Art ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos. Da der Weißdolch-Bläuling (Agrodiaetus damon) als gefährdet gilt und in vielen Regionen unter Naturschutz steht, solltest du die Tiere lediglich beobachten und ihre Lebensräume ungestört lassen.
Der Weißdolch-Bläuling (Agrodiaetus damon) gehört zur Familie der Bläulinge (Lycaenidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich und die Schweiz, wobei er bevorzugt auf kalkreichen Magerrasen vorkommt. Das wichtigste Erkennungsmerkmal für Laien ist der namensgebende weiße Streifen auf der Unterseite der Hinterflügel. Die Art ist aufgrund ihrer Bindung an spezifische, nährstoffarme Biotope ein wichtiger Indikator für die ökologische Qualität eines Lebensraums.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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