Bild folgtKI-generierte IllustrationAloe vera
Auch bekannt als: Echte Aloe, Wüstenlilie, Curacao-Aloe
Unverwechselbar ist die Echte Aloe (Aloe vera) durch ihre dickfleischigen, schwertförmigen Blätter, die in einer dichten Rosette angeordnet sind und am Rand kleine Zähnchen tragen. Da sie als Sukkulente (Wasserspeicherpflanze) ursprünglich nicht aus unseren Breiten stammt, ist sie in Mitteleuropa vor allem als robuste Topfpflanze für sonnige Standorte bekannt. In einem ökologischen Garten dient sie auf Balkonen oder Terrassen als ergänzendes Element, wobei der eigentliche Nutzen für die Artenvielfalt durch die Kombination mit gebietsfremd Blühpflanzen entsteht. So profitieren Wildbienen von den Pflanzpartnern, die wir ihr zur Seite stellen. Für dich ist sie eine dankbare Begleiterin, die auch heiße Sommer mit minimalem Gießaufwand problemlos übersteht.
Robuste Wasserspeicher-Expertin für sonnige Plätze und pflegeleichte Gärten.
Da die Echte Aloe eine gebietsfremde Art ist, liegen für unsere Region keine spezifischen Beziehungsdaten zu heimischen Bestäubern wie Wildbienen oder Schmetterlingen vor. In ihrem natürlichen Lebensraum wird sie oft von Vögeln besucht, was in Mitteleuropa jedoch keine Rolle spielt. Ihr ökologischer Wert im hiesigen Naturgarten liegt vor allem in ihrer Genügsamkeit, wodurch sie Ressourcen wie Gießwasser schont. Um den ökologischen Nutzen zu erhöhen, sollte sie stets mit heimischen Kräutern kombiniert werden. So können Bewohner deines Gartens, wie etwa verschiedene Mauerbienen, von den Begleitpflanzen profitieren, während die Aloe als strukturgebendes Element dient.
Die Echte Aloe wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Die gezähnten Blattränder können bei unvorsichtiger Berührung zu Hautreizungen oder kleinen Schnitten führen. Bei versehentlichem Verzehr von Pflanzenteilen durch Kinder oder Haustiere sollte sicherheitshalber der Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktiert werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Sukkulente
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, an dem die Pflanze täglich mindestens sechs Stunden direktes Licht erhält.
Verwende ein sehr durchlässiges Substrat mit hohem Sand- oder Kiesanteil, um Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Gieße nur sehr sparsam und lasse das Substrat vor der nächsten Wassergabe vollständig austrocknen.
Die ideale Pflanzzeit im Topf ist das Frühjahr von März bis Mai, damit die Pflanze über den Sommer gut anwurzeln kann.
Achte darauf, dass kein Wasser im Kern der Blattrosette stehen bleibt, da dies zu Fäulnis führen kann.
Da sie nicht frosthart ist, muss sie im Winter an einen hellen, kühlen Platz im Haus umziehen.
Eine Düngung ist nur sehr selten und in geringer Dosierung notwendig.
Gute Partnerin: Der Feld-Thymian (Thymus pulegioides) eignet sich hervorragend als Nachbar im Trog, da er ähnliche Ansprüche an Sonne und Trockenheit stellt und heimischen Insekten Nektar bietet.
Die Echte Aloe gehört zur Familie der Affodillgewächse (Asphodelaceae) und wird botanisch als Sukkulente (Pflanze mit saftreichen Geweben zur Wasserspeicherung) eingeordnet. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz kommt sie in der freien Natur nicht vor, da sie keinen Frost verträgt und daher bei uns als Kübelpflanze kultiviert wird. Charakteristisch ist ihr nicht verholzender Wuchs und die breitblättrige Blattform. Ihre Blätter sind in der Lage, große Mengen Feuchtigkeit zu speichern, was sie perfekt an aride (trockene) Bedingungen anpasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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