Bild folgtKI-generierte IllustrationAmmobium alatum
Auch bekannt als: Sandimmortelle, Papierknöpfchen
An den silbrig-weißen, papierartigen Hüllblättern, die ein leuchtend gelbes Zentrum umschließen, lässt sich das Papierknöpfchen (Ammobium alatum) sofort erkennen. Diese krautige Pflanze ist ein Spezialist für trockene Standorte und bereichert den Garten durch ihre markante Textur. Da ihre Samen mit nur 0,6542 mg extrem leicht sind, nutzt sie den Wind für die Fernausbreitung und findet so ihren Platz in offenen Bodenstellen. Auch wenn zu dieser speziellen Art keine Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, sorgt sie für eine hohe Strukturvielfalt. Hast du schon einen sonnigen, trockenen Platz für diesen robusten Gast reserviert?
Silbrig-weiße Papierblüten und geflügelte Stängel für sonnige Trockenbeete.
Über die spezifischen Beziehungen zu heimischen Insekten liegen für diese Art derzeit keine detaillierten Bestäubungsdaten vor. Ein wesentlicher ökologischer Aspekt ist jedoch die Strategie der Samenausbreitung: Mit einem Gewicht von nur 0,6542 mg sind die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) perfekt an den Wind angepasst. Dies fördert die natürliche Dynamik im Garten, da die Pflanze ohne menschliches Zutun neue Nischen besiedeln kann. Die papierartigen Blütenstände behalten auch im trockenen Zustand ihre Form und bieten so während der kalten Monate eine physische Struktur für überwinternde Kleintiere. Als nicht verholzende, krautige Pflanze trägt sie zum Stoffkreislauf im Gartenboden bei.
Das Papierknöpfchen wird als nicht kindersicher eingestuft. Da keine detaillierten Angaben zur Giftigkeit vorliegen, sollte vorsorglich darauf geachtet werden, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines Unfalls ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze viel Licht für die Blütenentwicklung benötigt.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling von April bis Mai, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind.
Sorge für einen gut durchlässigen, eher mageren Boden; Staunässe (stehendes Wasser) muss unbedingt vermieden werden.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 25 Zentimetern ein, damit die Pflanzen nach Regen schnell abtrocknen können.
Da die Samen sehr leicht sind, kannst du die Selbstaussaat fördern, indem du verblühte Köpfe im Herbst stehen lässt.
Ein Rückschnitt für Trockensträuße erfolgt am besten, wenn sich die weißen Hüllblätter gerade erst öffnen.
Zusätzliche Wassergaben sind nur bei extremer Trockenheit nötig, da die Art sehr genügsam ist.
Gute Partnerin: Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) — sie hat die gleichen Ansprüche an Boden und Sonne und ergänzt als heimischer Korbblütler das ökologische Angebot.
Das Papierknöpfchen (Ammobium alatum) ist ein Vertreter der Familie der Korbblütler (Asteraceae). In unseren Breiten wird die Art meist einjährig kultiviert, wobei sie Habitate bevorzugt, die einem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) ähneln. Typisch für die Morphologie (äußere Gestalt) sind die deutlich geflügelten Stängel, bei denen das Blattgewebe am Stiel herabläuft. Als krautige Pflanze verholzt sie nicht, sondern bildet weiches Gewebe aus, das im Winter abstirbt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →