Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Vespidae
heimisch Deutschland
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Die Ancistrocerus claripennis (Ancistrocerus claripennis) erkennst Du an ihrer typischen schwarz-gelben Bänderung und den charakteristisch längs gefalteten Flügeln, die ihr den Namen Faltenwespe eingebracht haben. Diese Art lebt solitär (einzeln lebend), was bedeutet, dass jedes Weibchen ohne die Hilfe eines Staates für seinen eigenen Nachwuchs sorgt. In Deinem Garten sucht sie nach hohlen Pflanzenstängeln oder kleinen Löchern im Holz, um dort ihre Brutkammern anzulegen. Als geschickte Jägerin erbeutet sie kleine Insektenlarven, die sie durch einen Stich lähmt und als Nahrungsvorrat für ihre Larven in das Nest einträgt. Die erwachsenen Wespen ernähren sich von Nektar und können beim Besuch des Hain-Wachtelweizens (Melampyrum nemorosum) beobachtet werden. Durch dieses Jagdverhalten dient sie als natürliche Regulatorin und hilft dabei, das Gleichgewicht der Insektenpopulationen in Deiner grünen Oase zu bewahren. Du kannst diese nützlichen Tiere unterstützen, indem Du markhaltige Stängel erst im Spätfrühling zurückschneidest. Ein Verzicht auf chemische Mittel schont die empfindlichen Jägerinnen nachhaltig. Solche naturnahen Strukturen im Garten bieten wertvollen Lebensraum für diese spezialisierten Bewohner.
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Die Ancistrocerus claripennis ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich nicht aggressiv. Ein Stich ist äußerst selten und tritt nur ein, wenn das Tier direkt gequetscht wird. In Deinem Garten ist sie eine wertvolle Helferin, da sie durch die Jagd auf Raupen zur natürlichen Schädlingsregulierung beiträgt.
Diese Faltenwespe gehört zur Gattung Ancistrocerus und ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Belgien beheimatet. Als solitäre Wespe baut sie keine Nester aus Papier, sondern nutzt vorhandene Hohlräume wie Käferfraßgänge oder hohle Pflanzenstängel für ihre Brut. Die Art ist ökologisch eng an strukturreiche Lebensräume gebunden, in denen sie unter anderem den Hain-Wachtelweizen (Melampyrum nemorosum) als Nahrungsquelle nutzt. Ihre Entwicklung vom Ei bis zum erwachsenen Insekt findet verborgen in diesen Niststrukturen statt.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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