Bild folgtKI-generierte IllustrationBalaenoptera borealis
Auch bekannt als: Seiwal
Du erkennst den Seiwal (Balaenoptera borealis) an seinem schlanken, dunkelgrauen Körper und der auffällig sichelförmig gebogenen Rückenflosse. Dieser Meeressäuger (ein Säugetier, das im Wasser lebt) ist ein flinker Schwimmer, der bei der Jagd im offenen Meer hohe Geschwindigkeiten erreicht. Da keine spezifischen Daten zu seinen Beutetieren vorliegen, konzentrieren wir uns auf seine Technik: Er nutzt seine beträchtliche Tauchdauer, um in verschiedenen Wassertiefen nach Nahrung zu suchen. Dabei filtert er seine Beute mithilfe der Barten (Hornplatten im Oberkiefer) direkt aus dem Meerwasser. Das Tier ist vorwiegend tagaktiv und legt auf seinen Wanderungen enorme Distanzen zurück. Den Winter verbringt er in wärmeren Zonen, während er im Mai oft in nährstoffreichen Gebieten anzutreffen ist. Als Gartenbesitzer in Küstennähe kannst du zum Schutz beitragen, indem du auf Plastik verzichtest, damit keine Abfälle in den Ozean gelangen. Mit einem Fernglas lässt er sich gelegentlich von erhöhten Küstenabschnitten aus beobachten. So förderst du die Koexistenz (das friedliche Nebeneinander) von Mensch und Natur.
Diese Art ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) streng geschützt. Bei einer seltenen Begegnung im Wasser verhält sich das Tier gegenüber Menschen scheu und zieht sich meist schnell zurück. Es besteht keine Gefahr, sofern ein respektvoller Abstand zur Vermeidung von Stress eingehalten wird.
Körper
Körperlänge
1919.108 cm
Gewicht
20000000 g
Max. Lebensalter
74 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1.01, 0.45× pro Jahr
Tragezeit
345.9852 Tage
Geschlechtsreife
~9 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Seiwal (Balaenoptera borealis) gehört zur Familie der Furchenwale (Balaenopteridae) und wird innerhalb der Meeressäuger als Raubtier (Carnivora) eingeordnet. In der Region Deutschland ist er ein seltener Gast in der tiefen Nordsee, während er in Österreich und der Schweiz nicht vorkommt. Er erreicht eine Körperlänge von bis zu 20 Metern und eine Masse von vielen Tonnen. Von ähnlichen Arten unterscheidet er sich durch seine symmetrische Färbung und die charakteristische Form der Finne (Rückenflosse).
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 19,671 occurrences
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