Bild folgtKI-generierte IllustrationBarbarea bracteosa
Auch bekannt als: Barbarea bracteosa
Schon von weitem fällt die Reichbeblätterte Winterkresse (Barbarea bracteosa) durch ihre dichten, leuchtend gelben Blütenstände auf, die deutlich aus dem frischen Grün heraustreten. Für den Naturgarten ist dieser Kreuzblütler wertvoll, da er eine Brücke in der frühen Blütezeit schlägt und wichtige Nahrung liefert. Besonders der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) nutzt die Pflanze gern zur Eiablage und als Nektarquelle. Auch verschiedene Sandbienen (Andrena) lassen sich an den vierzähligen Blüten beobachten. Wenn du einen unkomplizierten Frühjahrsblüher suchst, der Dynamik in deine Beete bringt, ist sie eine wunderbare Wahl. Du kannst sie einfach gewähren lassen, da sie sich an passenden Stellen charmant selbst aussät.
Kompakter Gebirgscharme: Die leuchtend gelbe Futterstation für den Aurorafalter.
Die Reichbeblätterte Winterkresse dient als wichtige Raupenfutterpflanze für spezialisierte Schmetterlinge wie den Aurorafalter (Anthocharis cardamines) und den Großen Kohlweißling (Pieris brassicae). Nach aktuellen Bestäubungsdaten werden die gelben Blüten intensiv von verschiedenen Wildbienenarten besucht, die im Frühjahr auf verlässliche Pollenquellen angewiesen sind. Auch Schwebfliegen nutzen das leicht zugängliche Nektarangebot der flachen Kreuzblüten. Da die Pflanze oft wintergrün bleibt, bietet ihre Blattrosette am Boden Schutz für bodennah überwinternde Insekten. Im Spätsommer werden die reifen Samen in den Schoten von kleineren Singvögeln wie dem Stieglitz (Carduelis carduelis) als energiereiche Nahrung geschätzt.
Bitte beachte, dass die Reichbeblätterte Winterkresse als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du darauf achten, dass keine Pflanzenteile in den Mund genommen oder verschluckt werden. Die enthaltenen Senfölglykoside können bei empfindlichen Personen oder in größeren Mengen zu Reizungen führen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.391 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für die Pflanze einen vollsonnigen bis halbschattigen Standort im Garten aus.
Der Boden sollte frisch bis feucht sein, aber eine gute Durchlässigkeit besitzen, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im frühen Herbst (September bis Oktober).
Halte einen Pflanzabstand von etwa 25 bis 30 cm ein, damit sich die Blattrosetten gut ausbreiten können.
Eine Bodenvorbereitung ist meist nicht nötig, solange der Standort nicht extrem hager oder trocken ist.
Nach der Blüte kannst du die Stängel stehen lassen, wenn du eine Selbstaussaat für das nächste Jahr wünscht.
Die Vermehrung klappt am sichersten über die reifen Samen, die du im Hochsommer direkt vor Ort ausstreuen kannst.
Gute Partnerin: Die Rote Lichtnelke (Silene dioica) – sie bevorzugt ähnliche Bodenverhältnisse und bildet mit ihren rosa Blüten einen reizvollen Kontrast zum Gelb der Winterkresse.
Die Reichbeblätterte Winterkresse (Barbarea bracteosa) ist ein Vertreter der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst vor allem die Gebirgsregionen Mitteleuropas, wo sie auf subalpinen Ruderalstellen (vom Menschen beeinflusste, nährstoffreiche Schuttplätze) oder an Bachufern vorkommt. Charakteristisch sind die namensgebenden Hochblätter (Blätter direkt im Blütenbereich), die fast bis zur Spitze des Blütenstandes reichen. Die Pflanze wächst krautig und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0,39 m. Ihre breitblättrigen Laubblätter bilden im ersten Jahr oft eine grundständige Rosette, bevor im Folgejahr der Blütentrieb erscheint.
2 Videos zu Barbarea bracteosa
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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