Bild folgtKI-generierte IllustrationBromus epilis
Auch bekannt als: Bromus epilis
An ihren auffällig glatten, schmalen Ährchen (den Blütenständen der Gräser), die fast völlig ohne Behaarung auskommen, lässt sich die Kahle Trespe (Bromus epilis) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist dieses gebietsfremd Süßgras (Poaceae) wertvoll, da es natürliche Wiesenstrukturen nachahmt und als Teil der regionalen Flora die Biodiversität am Standort stärkt. Während viele Ziergräser aus fernen Ländern stammen, integriert sich diese Art nahtlos in das gebietsfremd Ökosystem. Auch wenn für diese spezielle Art noch wenige spezifische Insektendaten vorliegen, bietet sie als Gras wichtige Rückzugsräume in einer naturnahen Bepflanzung. Du kannst mit ihr wunderbare Akzente setzen, die zeigen, dass du auf authentische, gebietsfremd Vielfalt setzt.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Als heimisches Gras trägt die Kahle Trespe zur strukturellen Vielfalt deines Gartens bei. Gräser wie diese dienen in der Natur oft als schützendes Habitat für bodennah lebende Lebewesen und Kleinsäuger. Da es sich um eine ursprüngliche Art unserer Flora handelt, fügt sie sich perfekt in das Beziehungsgefüge eines ökologisch bewirtschafteten Gartens ein. In den Wintermonaten bieten die stehengelassenen Halme Schutz für überwinternde Insekten. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten derzeit nicht vorliegen, ist der Erhalt solcher selteneren heimischen Gräser ein wichtiger Beitrag zum regionalen Artenschutz.
Bitte beachte, dass die Kahle Trespe als nicht kindersicher eingestuft wird. Es sollte darauf geachtet werden, dass Teile der Pflanze nicht von Kindern oder Haustieren verzehrt werden. Im Falle eines Verdachts auf eine Unverträglichkeit oder Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit im Frühling: Von März bis Mai ist der ideale Zeitpunkt für die Aussaat oder Pflanzung.
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz im Garten.
Bodenbeschaffenheit: Das Gras bevorzugt durchlässige Erde, die nicht zur Staunässe neigt.
Wasserbedarf: Mäßig gießen; einmal etabliert, kommt die Pflanze gut mit trockenen Phasen zurecht.
Pflege: Ein Rückschnitt ist erst nach der Samenreife notwendig, um die natürliche Selbstaussaat zu fördern.
Vermehrung: Die Art erhält sich im Garten meist von selbst durch ihre Samen.
Hinweis zur Sicherheit: Da die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft ist, solltest du sie außerhalb der direkten Reichweite von Kleinkindern platzieren.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Standortansprüche und ergänzt das Gras optisch durch ihre weißen Doldenblüten.
Die Kahle Trespe gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung der Trespen (Bromus). Sie ist in Mitteleuropa verbreitet und besiedelt vorzugsweise Halbtrockenrasen (trockene, basenreiche Wiesen) sowie nährstoffreichere Standorte in tieferen Lagen. Ein wichtiges Merkmal sind die kahlen Deckspelzen (die harten Hüllblätter der Einzelblüten), die sie von der meist weich behaarten Verwandtschaft unterscheiden. Als ein- bis zweijähriges Gras wächst sie horstartig (in dichten Büscheln) und erreicht eine moderate Höhe, die sie ideal für die vorderen oder mittleren Bereiche einer Blumenwiese macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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