Bild folgtKI-generierte IllustrationCalidris fuscicollis
Auch bekannt als: Bécasseau de Bonaparte, Weissbürzelstrandläufer, Weißbürzel-Strandläufer, Weißbürzelstrandläufer
heimisch Deutschland
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Der Bassin-Strandläufer (Calidris fuscicollis) ist ein zierlicher Watvogel mit graubraun gemustertem Gefieder und einem auffällig weißen Bürzel (die obere Schwanzwurzel), der besonders im Flug deutlich hervorsticht. In Deinem Garten wirst Du diesen Gast am ehesten an den Rändern von Gartenteichen oder in feuchten Senken beobachten können. Als klassischer Insektenfresser sucht er im weichen Schlamm nach Larven, Würmern und kleinen Krebstieren. Sein Nest errichtet er als Bodenbrüter (Vogel, der direkt auf der Erde brütet) in einer gut versteckten Bodenmulde. Dieser ausdauernde Flieger gehört zu den Langstreckenziehern (Vögel, die über 4.000 Kilometer zwischen Brut- und Winterquartier zurücklegen) und überwindet auf seinen Reisen gewaltige Distanzen. Du kannst ihm helfen, indem Du Uferzonen an Deinem Teich flach auslaufen lässt und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest, um das Angebot an Bodenlebewesen hoch zu halten. Eine ungestörte Ecke mit feuchter Erde bietet ihm einen wertvollen Rastplatz. Da er sehr scheu ist, profitiert er von einer ruhigen Gartenführung ohne freilaufende Haustiere in Gewässernähe.
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Diese Vogelart ist nach dem Naturschutzrecht streng geschützt; ihre Nester und Rastplätze dürfen nicht beeinträchtigt oder zerstört werden. Da eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen Strandläufern besteht, solltest Du das Tier nur aus der Ferne mit dem Fernglas beobachten. Störungen während der Rast können die lebensnotwendigen Fettreserven für den Weiterzug aufzehren.
Körper
Flügelspannweite
11.84 cm
Gewicht
44.55 g
Max. Lebensalter
7 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
4, 1× pro Jahr
Bebrütungsdauer
22 Tage
Ausflugalter
16.5 Tage
Geschlechtsreife
~1 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Bassin-Strandläufer gehört zur Familie der Schnepfenvögel (Scolopacidae) innerhalb der Ordnung der Regenpfeiferartigen. Sein Vorkommen erstreckt sich über Deutschland, Österreich und die Schweiz, wo er bevorzugt in feuchten Offenlandschaften und an Küsten rastet. Von ähnlichen Arten lässt er sich durch seine besonders langen Flügelspitzen unterscheiden, die im Sitzen über das Ende des Schwanzes hinausragen. Seine Lebensweise ist stark auf dynamische Feuchtgebiete spezialisiert.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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