Bild folgtKI-generierte IllustrationCarduelis cannabina
Auch bekannt als: Bluthänfling, Hänfling
heimisch Deutschland
Specific native_regions cache: Germany · 85%
Der Bluthänfling ist ein kleiner Fink mit kastanienbraunem Rücken, dessen Männchen im Frühjahr durch eine leuchtend karminrote Brust und Stirn sowie einen abwechslungsreichen Gesang auffällt. Du erkennst ihn oft an seinem wellenförmigen Flug und dem typischen, zwitschernden Gezwitscher. Dieser Vogel zählt zu den reinen Körnerfressern (Samenfresser), die sich fast ausschließlich von den Sämereien verschiedener Wildkräuter ernähren. Seine Nester baut er bevorzugt in niedrigen, dichten Hecken oder dornigem Gebüsch, wobei er gerne die Nähe zu Artgenossen sucht. Als Kurzstreckenzieher (Vogel, der keine weiten Distanzen wandert) kehrt er oft schon im Februar in deine Nähe zurück. In deinem Garten kannst du ihn unterstützen, indem du dichte Hecken als Rückzugsort erhältst und Wildkrautbereiche erst im Frühjahr mähst. Auch eine Winterfütterung mit feinen Sämereien wird von ihm gerne angenommen. Wenn du ihm Ruhe und Schutz bietest, bereichert er dein grünes Reich mit seiner lebhaften Art.
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Als heimische Wildvogelart ist der Bluthänfling nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Du darfst besetzte Nester in deinen Gartenhecken keinesfalls stören oder entfernen. Eine Verwechslung mit dem ähnlichen Birkenzeisig ist möglich, dieser trägt jedoch einen schwarzen Kehlfleck.
Körper
Gewicht
19.53 g
Ernährung & Verhalten
Der Bluthänfling (Carduelis cannabina) wird taxonomisch in die Familie der Finken (Fringillidae) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Europas, wobei er als Charaktervogel der offenen Kulturlandschaft mit Heckenstrukturen gilt. Die Art lebt vorwiegend monogam (in einer saisonalen Paarbindung) und zieht meist zwei Bruten pro Jahr groß. Im Vergleich zu anderen Finken wirkt er recht schlank und besitzt einen kürzeren, grauen Schnabel.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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