Bild folgtKI-generierte IllustrationCentaurium littorale subsp. littorale
Auch bekannt als: Centaurium littorale subsp. littorale
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Typisch für das Strand-Tausendgüldenkraut (Centaurium littorale subsp. littorale) sind seine leuchtend rosafarbenen, trichterförmigen Blüten, die an sonnigen Tagen wie kleine Sterne über dem Boden leuchten. Als Spezialist für kalkhaltige und eher magere Standorte ist die Pflanze ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt in deinem Garten. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) oder Melitaea varia profitieren von ihrem Nektarangebot. Wenn du einen sonnigen, feuchten, aber nährstoffarmen Platz hast, leistest du mit dieser Art einen echten Beitrag zum regionalen Naturschutz. Hast du schon eine passende Stelle im Blick?
Zierlicher Küstenstar: Ein rosafarbener Magnet für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Strand-Tausendgüldenkraut eine wichtige Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) und Melitaea varia fliegen die Blüten gezielt an. Durch die Ausbildung einer AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ist sie fest im ökologischen Gefüge des Bodens verankert. Die extrem leichten Samen mit nur 0.0212 mg Gewicht ermöglichen eine Fernausbreitung durch den Wind, wodurch die Pflanze auch isolierte Lebensräume neu besiedeln kann. Für einen lebendigen Garten ist dieser kleine Überlebenskünstler eine Bereicherung.
Bitte beachte, dass das Strand-Tausendgüldenkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele Enziangewächse enthält es Bitterstoffe, die zwar in der Volksheilkunde eine Rolle spielen, im Garten aber nicht verzehrt werden sollten. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.136 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht : Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 9). Die Pflanze braucht den ganzen Tag ungehindertes Sonnenlicht.
Boden : Der Boden sollte ein Schwachzehrer-Standort (magerer Boden) sein. Zu viel Dünger schadet der Konkurrenzkraft.
Feuchtigkeit : Halte den Boden „frisch“ (mäßig feucht). Staunässe vermeiden, aber Austrocknung ebenfalls verhindern.
Kalkgehalt : Ideal ist ein basischer oder kalkhaltiger Boden (Reaktionswert 7).
Pflanzzeit : Setze die Jungpflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchs : Mit nur 0.14 m Höhe gehört sie in den Vordergrund oder in Steingarten-Anlagen.
Vermehrung : Die Pflanze verbreitet ihre winzigen Samen (0.0212 mg) über den Wind (Anemochorie).
Pflanzpartner : Gute Nachbarn sind die Blaugrüne Segge (Carex flacca) oder der Gewöhnliche Hornklee (Lotus corniculatus), da sie ähnliche Ansprüche an Bodenmagere und Feuchtigkeit stellen.
Das Strand-Tausendgüldenkraut gehört zur Familie der Enziangewächse (Gentianaceae). Es ist eine indigene, also bei uns heimische, krautige Pflanze, die vorwiegend an den Küsten, aber auch auf speziellen Binnensalzstellen oder in Kalk-Flachmooren vorkommt. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.14 m bleibt es sehr zierlich. Charakteristisch sind die gegenständigen, eher fleischigen Blätter und der starre Wuchs. Es bevorzugt Standorte, die als Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) oder wechselfeuchte Pionierstandorte bekannt sind.
3 Videos zu Strand-Tausendgüldenkraut
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →