Bild folgtKI-generierte IllustrationChelostoma grande
heimisch Deutschland
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Die Grosse Scherenbiene (Chelostoma grande) ist eine heimische Wildbiene, die sich durch einen auffallend schmalen und zylindrischen Koerper auszeichnet. Du kannst dieses Insekt in deinem Garten beobachten, wie es geschickt kleine Oeffnungen in Holz oder Pflanzenstengeln ansteuert. Als solitaere (einzeln lebende) Biene baut jedes Weibchen sein eigenes Nest, ohne einen Staat zu bilden. Die Nistweise umfasst das Anlegen von Kammern in bereits vorhandenen Hohlraeumen, wie etwa in Totholz oder markhaltigen Stengeln. Da keine speziellen Pflanzenbeziehungen hinterlegt sind, nutzt sie das allgemeine Angebot an Pollenquellen in deiner Umgebung. Im Monat April beginnt fuer diese Tiere die Zeit, in der sie im Garten aktiv werden. Um ihr zu helfen, solltest du naturbelassene Strukturen und markhaltige Pflanzenreste ueber den Winter stehen lassen. Nisthilfen mit passenden Lochdurchmessern werden von dieser Art ebenfalls gerne als Ersatz fuer natuerliche Hohlraeume angenommen. In Deutschland, Oesterreich und der Schweiz ist sie ein fester Bestandteil der heimischen Fauna (Tierwelt). Als Bestaeuberin ist sie eine nuetzliche Gaestin, die zur Vielfalt deines Gartens beitraegt.
Die Grosse Scherenbiene ist vollkommen friedfertig und fuer Gartenbesitzer harmlos. Da sie kein soziales Volk verteidigt, zeigt sie keinerlei Aggressionsverhalten gegenueber Menschen. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
oligolektisch
Generationen/Jahr
univoltin
Die Grosse Scherenbiene (Chelostoma grande) gehoert zur Familie der Megachilidae (Bauchsammlerbienen) in der Ordnung der Hymenoptera (Hautfluegler). Ihre Verbreitung erstreckt sich ueber Deutschland, Oesterreich und die Schweiz. Die Nistbiologie ist durch die Besiedlung von Hohlraeumen in Holz oder Stengeln charakterisiert, wobei die Art solitaer (einzeln lebend) vorkommt. Von aehnlichen Wildbienen unterscheidet sie sich durch ihre Groesse innerhalb der Gattung und den charakteristischen Habitus (Erscheinungsbild).
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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