Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Ol., 1790
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Cidnopus quercus (Ol., 1790) zeichnet sich durch seine spezifische Koerpergestalt aus, die ihn als Vertreter der Schnellkaefer identifizierbar macht. Diese Insekten besitzen die bemerkenswerte Faehigkeit, sich bei Gefahr mit einem schnappenden Geraeusch aus einer Rueckenlage in die Luft zu katapultieren, um sich wieder auf die Beine zu drehen. In deinem Garten bevorzugt dieses Tier naturnahe Strukturen, die ihm ausreichend Versteckmoeglichkeiten bieten. Die Ernaehrung der Larven erfolgt meist in morschem Holz oder im Boden, wo sie sich von organischem Material oder kleinen Bodenlebewesen ernaehren. Als ausgewachsene Tiere suchen sie oft Blueten auf, um dort Nektar oder Pollen aufzunehmen. Eine naturnahe Gartengestaltung mit Totholzbereichen und dem Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schafft die notwendige Lebensgrundlage fuer diese Art. Da die Bestaende in Deutschland als ungefaehrdet gelten, traegt der Erhalt von natuerlichen Habitaten massgeblich zu ihrem Fortbestand bei. Achte darauf, Laubschichten im Herbst nicht vollstaendig zu entfernen, da diese als wichtige Winterquartiere dienen.
Die Art ist in Deutschland als ungefaehrdet eingestuft und unterliegt keinem besonderen Schutzstatus. Von diesem Kaefer geht keine Gefahr fuer den Menschen aus, da er weder sticht noch beisst. Er gilt als unbedenklicher Bewohner deines Gartens.
Cidnopus quercus (Ol., 1790) gehoert zur Ordnung der Kaefer (Coleoptera) und ist in Deutschland weit verbreitet. Als Teil der Familie der Schnellkaefer (Elateridae) zeichnet sich die Art durch ihren speziellen Schnappmechanismus aus. Die Tiere besiedeln bevorzugt Waldraender und strukturreiche Gartenlandschaften.
•NaturkompassDB
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