Bild folgtKI-generierte IllustrationCollomia grandiflora
Auch bekannt als: Collomia grandiflora
Auffaellig sind bei der Großblütigen Leimsaat (Collomia grandiflora) vor allem die lachsfarbenen bis cremefarbenen Trichterblüten, die in dichten Köpfchen am Ende des Stängels sitzen. Diese Pflanze aus der Familie der Sperrkrautgewächse (Polemoniaceae) bereichert deinen Garten durch ihre ungewöhnliche Blütenfarbe und ihre krautige Gestalt. Mit einer Wuchshöhe von 0.41 m ist sie ideal für Beete mit mittlerem Nährstoffangebot. Da sie Mykorrhiza (eine Symbiose mit Bodenpilzen) eingeht, unterstützt sie die Bodengesundheit in deinem ökologischen Garten. Du machst alles richtig, wenn du ihr einen Platz im Halbschatten gönnst, wo sie im Hochsommer ihre volle Pracht entfaltet.
Lachsfarbene Eleganz: Mit 41 Zentimetern ein Highlight für den Halbschatten.
Die Großblütige Leimsaat blüht in den Monaten Juni und Juli und schließt damit eine oft kritische Lücke im Nahrungsangebot des Hochsommers. Durch ihre Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze) fördert sie ein stabiles Netzwerk im Boden, das auch benachbarten Pflanzen zugutekommt. Die Verbreitung erfolgt über sehr leichte Samen von etwa 3.45 mg, was eine Ausbreitung durch den Wind ermöglicht. Im Winter dienen die krautigen Überreste als wertvolle Bodenbedeckung. Da für diese spezielle Art aktuell keine spezifischen Bestäubungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, ist sie vor allem als Bestandteil eines vielfältigen, strukturreichen Gartens ökologisch wertvoll.
Bei der Großblütigen Leimsaat solltest du beachten, dass sie offiziell als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein direkter Verzehr der Pflanzenteile ist nicht ratsam, weshalb in Gärten mit Kleinkindern Vorsicht geboten ist. Sollte es dennoch zu einer versehentlichen Aufnahme kommen, wende dich bitte sicherheitshalber an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.406 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (Lichtwert 6), um der Pflanze ausreichend Helligkeit ohne pralle Mittagssonne zu bieten.
Boden: Ein normaler Gartenboden mit mittlerem Nährstoffgehalt (Mittelzehrer) ist für die Entwicklung optimal.
Feuchtigkeit: Halte das Substrat stets frisch (mäßig feucht), da die Pflanze keinen extrem trockenen Boden schätzt.
Pflanzzeit: Du kannst die Leimsaat im Frühling von März bis Mai oder im Herbst vor dem ersten Frost setzen.
Wuchs: Achte darauf, dass sie mit 0.41 m Höhe nicht von größeren Nachbarn überwuchert wird.
Vermehrung: Die leichten Samen verbreiten sich über den Wind; lass die Stängel im August stehen, wenn du eine Selbstaussaat wünschst.
Pflege: Eine Düngung ist meist nicht nötig, sofern der Boden nicht extrem ausgelaugt ist.
Pflanzpartner: Eine gute Partnerin ist die Große Sternmiere (Stellaria holostea) – sie teilt die Vorliebe für frische, halbschattige Plätze und ergänzt das Beet ökologisch.
Die Großblütige Leimsaat (Collomia grandiflora) gehört zur Familie der Sperrkrautgewächse (Polemoniaceae). Sie wird als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) eingestuft, ist aber mittlerweile in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert. Die Pflanze wächst rein krautig, verholzt also nicht, und erreicht eine exakte Höhe von 0.41 m. Ihr natürliches Vorkommen liegt an mäßig warmen Standorten auf neutralen (Wert 6) bis schwach sauren Böden. Charakteristisch sind die breitblättrigen Laubblätter und die markanten Blütenstände, die im Juni erscheinen.
1 Video zu Großblütige Leimsaat
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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