Bild folgtKI-generierte IllustrationCornucopiae cucullatum
Auch bekannt als: Cornucopiae cucullatum
An den auffälligen, füllhornartig geformten Blattscheiden unterhalb der Blütenstände lässt sich das Füllhorngras (Cornucopiae cucullatum) sofort erkennen. Dieses einjährige Gras bringt eine außergewöhnliche Struktur in deinen Garten und bereichert die Vielfalt durch seine seltene Wuchsform. Da es ursprünglich aus wärmeren Regionen stammt, ist es eine spannende Ergänzung für sonnige Beete und trockene Standorte. Es dient als Rückzugsort für Kleintiere, die zwischen den Halmen Schutz suchen. Wenn du Freude an botanischen Besonderheiten hast, die nicht jeder im Garten zeigt, ist dieses Gras genau richtig für dich.
Botanische Rarität: Das Mittelmeer-Gras mit dem markanten Füllhorn-Look.
Als Gras trägt diese Art zur strukturellen Vielfalt in deinem Garten bei. In den dichten Halmen finden verschiedene Kleinstlebewesen wertvollen Schutz vor Witterung und Fressfeinden. Nach der Blüte im Sommer reifen die Samen heran, die für körnerfressende Vögel eine willkommene Nahrungsquelle darstellen können. Da es sich um eine einjährige Art handelt, hinterlässt sie nach ihrem Lebenszyklus organisches Material, das den Boden belebt. Durch die außergewöhnliche Form der Blütenstände bietet sie zudem interessante Beobachtungsmöglichkeiten für naturinteressierte Gärtner.
Bitte beachte, dass das Füllhorngras (Cornucopiae cucullatum) als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie bei vielen Gräsern können die Halme oder die festen Hüllen der Blütenstände scharfe Kanten aufweisen, die bei unvorsichtiger Berührung oder beim Verschlucken zu Reizungen führen können. Achte daher darauf, wenn kleine Kinder in der Nähe der Pflanze spielen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen, warmen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein, um Staunässe (Ansammlung von Wasser im Boden) zu vermeiden.
Pflanzzeit Frühling: Säe die Samen im April oder Mai direkt ins Freiland oder setze vorgezogene Jungpflanzen ein.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 15 bis 20 Zentimetern ein.
Gießen ist nur bei langanhaltender Trockenheit notwendig, da das Gras gut an Hitze angepasst ist.
Da es einjährig ist, stirbt die Pflanze nach der Samenreife im Herbst ab; eine Düngung ist nicht erforderlich.
Lasse die vertrockneten Halme über den Winter stehen, um kleinen Lebewesen ein Quartier zu bieten.
Gute Partnerin: Die Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) — sie teilt die Vorliebe für sonnige Plätze und bietet einen schönen farblichen Kontrast.
Das Füllhorngras (Cornucopiae cucullatum) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt im Mittelmeerraum, wo es auf kurzlebigen Fluren und in xerothermen (trocken-warmen) Habitaten vorkommt. Besonders markant ist die hüllblattartige Scheide der Ährchen (Blütenstände der Gräser), die der Gattung ihren wissenschaftlichen Namen nach dem mythologischen Füllhorn gab. Es wächst einjährig und bildet lockere Horste (büschelartiger Wuchs), wobei es sich jedes Jahr über Samen neu regeneriert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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