Bild folgtKI-generierte IllustrationCrepis nicaeensis
Auch bekannt als: Crepis nicaeensis
Du erkennst den Nizza-Pippau (Crepis nicaeensis) an seinen leuchtend gelben Korbblüten (Blütenstand aus vielen Einzelblüten), die an verzweigten Stängeln sitzen und stark an kleine Löwenzahnblüten erinnern. Als typischer Vertreter der Korbblütler (Asteraceae) bereichert er deine Wildblumenwiese genau dann, wenn die erste große Frühjahrsblüte im Mai abklingt. Da er keine hohen Ansprüche stellt, ist er eine dankbare Art für naturnahe Gartenbereiche, die auf heimische Vielfalt setzen. Mit seiner kompakten Wuchsform fügt er sich harmonisch in magere Wiesenabschnitte ein. Hast du schon einen sonnigen Platz für diesen gelben Sommerboten reserviert?
Leuchtend gelbe Akzente: Der 0,45 m hohe Wiesenbewohner für sonnige Plätze.
Durch seine Blütezeit in den Monaten Mai und Juni schließt der Nizza-Pippau eine wichtige Lücke im jahreszeitlichen Nahrungsangebot. Da er zu den Korbblütlern zählt, bietet er seine Ressourcen auf einer flachen Ebene an, was vielen Fluginsekten den Zugang erleichtert. Auch wenn für diese spezifische Art derzeit keine detaillierten Bestäubungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, ist die Gattung Pippau (Crepis) generell ein fester Bestandteil stabiler Wiesengemeinschaften. In den Sommermonaten können die reifenden Samen zudem eine Energiequelle für kleinere Singvögel darstellen.
Bitte beachte, dass der Nizza-Pippau als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele Korbblütler enthält er Stoffe, die bei empfindlichen Personen Hautirritationen auslösen können. Es ist ratsam, bei Pflegearbeiten Handschuhe zu tragen und darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle von Vergiftungserscheinungen kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.445 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Art viel Licht für die Blütenentwicklung benötigt.
Boden: Der Boden sollte gut durchlässig und eher mager (nährstoffarm) sein, um den natürlichen Wiesencharakter zu imitieren.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November in die Erde.
Wuchshöhe: Plane bei der Pflanzung ausreichend Raum für die Endhöhe von 0.45 m ein.
Bodenvorbereitung: Bei sehr schweren Böden empfiehlt sich das Einmischen von Sand zur Drainage (Wasserabfluss).
Pflege: Ein Rückschnitt nach der Blüte im Juni kann die Selbstaussaat regulieren, falls die Pflanze sich nicht zu stark ausbreiten soll.
Gießen: Nur bei extremer Trockenheit wässern, da die Art gut mit moderater Trockenheit zurechtkommt.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Wiesenstandorte und ergänzt das Gelb oekologisch wertvoll.
Der Nizza-Pippau (Crepis nicaeensis) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, findet man ihn in Mitteleuropa heute auf frischen bis mäßig trockenen Wiesen und an Wegrändern. Die Pflanze wächst als krautiges, nicht verholztes Gewächs und erreicht eine Wuchshöhe von 0.45 m. Charakteristisch sind die breitblättrigen Laubblätter, die oft in einer grundständigen Rosette angeordnet sind und den typischen Aufbau der Pippau-Arten zeigen.
1 Video zu Crepis nicaeensis
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →