Bild folgtKI-generierte IllustrationCrepis pusilla
An ihrem extrem niedrigen, fast flach am Boden anliegenden Wuchs und den zierlichen gelben Blüten lässt sich die Zwerg-Pippau (Crepis pusilla) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist dieser heimische Korbblütler eine wertvolle Ergänzung für extrem sonnige und warme Standorte, die oft schwierig zu bepflanzen sind. Da sie wärmeliebende Bedingungen bevorzugt, besetzt sie ökologische Nischen auf kalkhaltigen Böden. Sie bereichert die pflanzliche Vielfalt an Plätzen, an denen andere Arten aufgrund der Hitze aufgeben. Wenn du Freude an den kleinen, spezialisierten Wundern der Natur hast, ist diese Pflanze eine wunderbare Wahl für deine Gartenbeete. Mit ihrer Hilfe gestaltest du einen Lebensraum, der auch extremen Sommertagen trotzt.
Zierliche Wärmekünstlerin: Die heimische Spezialistin für sonnige Kalkstandorte.
Die Zwerg-Pippau (Crepis pusilla) besetzt als extrem wärmeliebende Art gezielt Nischen an vollsonnigen Plätzen. Sie ist in Deutschland heimisch und trägt maßgeblich zur floristischen Vielfalt auf kalkhaltigen Untergründen bei. Da sie spezifische Standorte wie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) bevorzugt, bereichert sie das kleinteilige Standortgefüge in deinem Garten. Die Pflanze bietet dort ein Angebot, wo konkurrenzstärkere Arten aufgrund der Trockenheit oft nicht überdauern können. So förderst du mit ihrer Ansiedlung die biologische Diversität auf kargen Bodenstellen. Durch ihren bodennahen Wuchs schützt sie zudem die Bodenoberfläche an offenen Stellen vor übermäßiger Erosion.
Bitte beachte, dass die Zwerg-Pippau (Crepis pusilla) als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, sie an Stellen zu pflanzen, die nicht als Spielfläche für Kleinkinder dienen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten (Ellenberg Licht 7), damit die Pflanze ausreichend Energie für die Blüte sammeln kann.
Der Boden sollte kalkhaltig und basisch (alkalisch, Gegenteil von sauer) sein (Ellenberg Reaktion 8).
Achte auf eine mäßige Feuchtigkeit (Ellenberg Feuchte 5) und sorge für einen guten Wasserabzug, um Staunässe zu vermeiden.
Da die Art zu den Mittelzehrern (Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf) gehört, reicht eine sparsame Kompostgabe im Frühjahr aus (Ellenberg Naehrstoffe 6).
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Halte beim Einsetzen einen Abstand von etwa 15 Zentimetern zu den Nachbarpflanzen ein.
Lasse die verblühten Fruchtstände über den Winter stehen, um die natürliche Selbstaussaat zu fördern.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – sie gedeiht unter den gleichen kalkreichen Bedingungen und ergänzt die Zwerg-Pippau optisch hervorragend.
Die Zwerg-Pippau gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lückige Stellen auf kalkreichen Böden. Auffällig ist ihre morphologische Anpassung an Hitze durch eine sehr geringe Wuchshöhe, was sie vor austrocknenden Winden schützt. Botanisch wird sie als wärmeliebende Art eingestuft, die vor allem in den klimatisch begünstigten Regionen Mitteleuropas vorkommt.
1 Video zu Crepis pusilla
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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