Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
An den drei Paaren gelber, leicht gebogener Flecken auf dem tiefschwarzen Hinterleib lässt sich die Wald-Schwebfliege (Dasysyrphus postclaviger) gut erkennen. Diese etwa 8 bis 11 Millimeter große Art gehört zu den Schwebfliegen (Syrphidae), die durch ihren rüttelnden Flug – das längere Verharren in der Luft – auffallen. Pro Jahr bringt sie meist nur eine Generation hervor, die bereits zeitig im Frühjahr aktiv wird. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt in die Nähe von Blattlauskolonien an heimischen Laubgehölzen ab. Im zeitigen Frühjahr besuchst du sie am besten an blühenden Weiden (Salix) oder dem Schlehdorn (Prunus spinosa). Später im Jahr findest du die erwachsenen Tiere oft auf Doldenblütlern (Apiaceae) wie dem Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium). Ihre Larven sind nützliche Helfer, da sie sich räuberisch von Blattläusen (Aphidoidea) ernähren. Zur Verpuppung und Überwinterung ziehen sich die Larven in die schützende Streuschicht aus abgefallenem Laub am Boden zurück. Damit sie sich bei dir wohlfühlt, solltest du auf das Wegräumen von Herbstlaub unter Hecken verzichten. Ein naturnaher Garten mit heimischen Sträuchern bietet ihr den idealen Lebensraum für den gesamten Lebenszyklus.
Diese Schwebfliege besitzt keinen Stachel und kann nicht beißen; ihr wespenähnliches Aussehen ist eine harmlose Mimikry – eine täuschende Ähnlichkeit zum Schutz vor Fressfeinden. Sie ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher.
Körper
Körpergröße
mittel
Ernährung & Verhalten
Larven
zoophag
Dasysyrphus postclaviger gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Die Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und bevorzugt halbschattige Lebensräume wie Waldränder, Hecken und durchgrünte Gärten. Charakteristisch für die Gattung sind die behaarten Komplexaugen – aus vielen Einzelaugen zusammengesetzte Sehorgane – und die spezifische Flügeladerung. Als Wanderart legt sie teilweise beachtliche Strecken zurück, bleibt aber oft standorttreu, wenn genügend Nektarquellen und Beutetiere für die Larven vorhanden sind.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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