Bild folgtKI-generierte IllustrationDianthus plumarius subsp. regis-stephani
An ihren tief geschlitzten, fast wie Federn wirkenden Blütenblättern lässt sich die Stephans-Federnelke (Dianthus plumarius subsp. regis-stephani) sofort erkennen. Diese in Deutschland heimische Staude ist ein echter Überlebenskünstler für vollsonnige Plätze, an denen andere Pflanzen längst aufgeben. Mit ihrem polsterartigen Wuchs schützt sie den Boden vor Austrocknung und bietet wertvollen Lebensraum in Steingärten. Da sie mäßig warme Standorte bevorzugt, ist sie die ideale Wahl für klimaresiliente Gärten. Du machst hier alles richtig, wenn du auf solche spezialisierten heimischen Unterarten setzt, um die regionale Vielfalt zu stützen. Als Gartenbesitzer schaffst du mit ihr eine charmante, bodennahe Struktur, die ohne viel Aufwand gedeiht.
Kompakter Polsterkünstler: Nur 0,2 m hoch und ideal für sonnige Magerbeete.
Die Stephans-Federnelke übernimmt als heimische Unterart eine wichtige Funktion im ökologischen Gefüge mäßig warmer Standorte. Durch ihren polsterförmigen Wuchs trägt sie zur Bodenbefestigung bei und schafft ein stabiles Mikroklima (das Kleinklima in unmittelbarer Bodennähe) für Bodenorganismen. Da sie eine krautige Pflanze ist, fügt sie sich nach dem Absterben der Pflanzenteile im Winter direkt in den natürlichen Nährstoffkreislauf ein. Jede Ansiedlung dieser Art in Privatgärten hilft dabei, die genetische Vielfalt der Nelkengewächse in der Region zu erhalten. In trockenen Gartenbereichen bietet sie eine wichtige Struktur, die als Rückzugsort für Kleinstlebewesen dient. So förderst du mit einer einzigen Pflanze die Stabilität deines kleinen Ökosystems.
Bitte beachte, dass die Stephans-Federnelke als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte unbedingt vermieden werden. Sollte es dennoch zu einer Aufnahme kommen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240. Es ist ratsam, die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite von spielenden Kleinkindern zu platzieren.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.2 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der mäßig warm ist und viel Licht bietet.
Boden: Der Untergrund muss durchlässig sein; Staunässe (stehendes Wasser) verträgt die Wurzel nicht.
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht eine konstante Höhe von 0,2 m und bildet dichte Polster.
Pflanzzeit: Setze die Nelke im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Bewässerung: Gieße nur bei extremer Trockenheit, da sie sehr sparsam mit Wasser umgeht.
Bodenvorbereitung: Bei schweren Böden solltest du Sand oder feinen Kies als Abflusshilfe untermischen.
Pflege: Ein Rückschnitt der verblühten Stängel kann die Vitalität fördern, ist aber für die Pflanze nicht zwingend notwendig.
Gute Partnerin: Die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie hat ähnliche Ansprüche an Sonne und Boden und ergänzt das feine Laub der Nelke perfekt.
Die Stephans-Federnelke gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist eine Unterart (eine biologische Rangstufe unterhalb der Art) der bekannten Federnelke. In Deutschland besiedelt sie natürlicherweise mäßig warme Standorte, oft in Gesellschaft von Magerrasen (nährstoffarme, meist artenreiche Wiesen). Die Pflanze wächst rein krautig, das heißt, sie bildet keine holzigen Teile aus. Mit einer Wuchshöhe von 0,2 m bleibt sie sehr kompakt. Ihre schmalen, blaugrauen Blätter sind ein typisches Merkmal für Pflanzen, die sich an trockene Lebensräume angepasst haben.
3 Videos zu Dianthus plumarius subsp. regis-stephani
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →