Bild folgtKI-generierte IllustrationElodea callitrichoides
Auch bekannt als: Wasserstern-Wasserpest
An ihren langen, im Wasser flutenden Trieben und den schmalen Blättern lässt sich die Argentinische Wasserpest (Elodea callitrichoides) sofort erkennen. Als effizienter Sauerstoffspender ist sie ein wertvoller Baustein für das biologische Gleichgewicht in deinem Gartenteich. Die Pflanze entzieht dem Wasser überschüssige Nährstoffe, was das Algenwachstum auf natürliche Weise hemmt. Obwohl sie ein Neophyt (gebietsfremde Pflanze) ist, bietet ihr dichtes Unterwassergeflecht wichtigen Schutzraum für die Bewohner deines Teiches. Wenn du klares Wasser und vitale Wasserbewohner schätzt, ist diese Art eine pflegeleichte Wahl für deine grüne Oase.
Der grüne Filter für deinen Teich: Natürlicher Sauerstoff und klares Wasser.
Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt vor allem in ihrer Funktion als biologischer Wasserfilter. Durch ihre hohe Photosyntheserate (Energiegewinnung aus Licht) produziert sie intensiv Sauerstoff und verbessert so die Lebensbedingungen für alle Teichbewohner. Da sie ein Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffumsatz) ist, bindet sie Stickstoff und Phosphor, wodurch das Wasser klar bleibt und unerwünschte Algenblüten reduziert werden. In den dichten Beständen finden zahlreiche Wasserorganismen Schutz vor Fressfeinden. Da es sich um einen Neophyten handelt, liegen für unsere heimische Insektenwelt keine spezifischen Bestäubungsdaten vor, doch die Struktur bereichert das aquatische Ökosystem nachhaltig.
Bitte beachte, dass die Argentinische Wasserpest als nicht kindersicher eingestuft wird. In der Nähe von offenen Wasserflächen sollten Kinder grundsätzlich nie unbeaufsichtigt bleiben. Die Pflanze selbst ist nach aktuellen Erkenntnissen nicht giftig, kann aber bei starkem Wuchs dichte Unterwasserteppiche bilden, die beim Hantieren im Teich störend wirken können.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 7: Wähle einen vollsonnigen Platz im Teich, damit die Pflanze ausreichend Licht für die Sauerstoffproduktion erhält.
Ellenberg Feuchte 9: Als reine Unterwasserpflanze muss sie dauerhaft untergetaucht im Wasser stehen.
Boden: Sie benötigt als Starkzehrer einen nährstoffreichen, fetten Boden am Teichgrund oder in speziellen Pflanzkörben.
Pflanzzeit: Die ideale Zeit zum Einsetzen ist im Frühling von März bis Mai.
Temperatur: Sie bevorzugt mäßig warme Standorte (Temperaturwert 6), gedeiht aber gut in den meisten hiesigen Gartenteichen.
Pflege: Da sie wüchsig ist, solltest du die Bestände gelegentlich auslichten, um ein Zuwuchern der Wasserfläche zu verhindern.
Vermehrung: Die Ausbreitung erfolgt unkompliziert über Kopfstecklinge (abgebrochene oder geschnittene Triebspitzen).
Gute Partnerin: Das Durchwachsene Laichkraut (Potamogeton perfoliatus) – es ist heimisch, hat ähnliche Nährstoffansprüche und ergänzt die Unterwasserstruktur perfekt.
Die Argentinische Wasserpest gehört zur Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae) und ist ursprünglich in Südamerika beheimatet, tritt aber in Mitteleuropa als Neophyt (gebietsfremde, etablierte Art) auf. Sie wächst als ausdauernde, krautige Unterwasserpflanze in stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Ihre Blätter sind typischerweise breitblättrig und haben eine Fläche von etwa 32,0 mm². Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) bevorzugt sie neutrale bis schwach saure Standorte in mäßig warmen Lagen.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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