Bild folgtKI-generierte IllustrationEpilobium roseum subsp. roseum
Auch bekannt als: Epilobium roseum subsp. roseum
Schon von weitem fällt das Rosenrote Weidenröschen durch seine zarten, blassrosa Blüten auf, die typisch für die Nachtkerzengewächse (Onagraceae) angeordnet sind. Mit einer Wuchshöhe von 0,47 m besetzt diese einheimische Art geschickt Nischen auf nährstoffreichen Böden in Deinem Garten. Da es sich um eine indigene (einheimische) Pflanze handelt, ist sie ein fester Bestandteil unseres Ökosystems und trägt zur Stabilität der lokalen Lebensgemeinschaften bei. Im Naturgarten ist sie besonders wertvoll, wenn Du feuchtere, sonnige Stellen ökologisch aufwerten möchtest. Schau im Spätsommer einmal genau hin, wie die winzigen Samen an ihren Haarschöpfen lautlos durch Deinen Garten segeln.
Heimischer Nährstoffprofi: Das zartrosa Highlight für Deine feuchten Gartenstellen.
Das Rosenrote Weidenröschen fungiert in Deinem Garten als wichtiger Nährstoffverwerter, der als Starkzehrer Stickstoff effizient in Biomasse umwandelt. Durch seine Strategie der Fernausbreitung mittels extrem leichter Samen (0,0877 mg) erschließt es schnell neue Lebensräume und dient als Pionierpflanze. Als heimische Art ist es fest in das lokale Nahrungsnetz eingebunden und bietet eine natürliche Nahrungsgrundlage für die heimische Fauna. Besonders an feuchten Gartenstellen, die oft artenarm sind, sorgt es für eine wertvolle strukturelle Bereicherung. Es fördert durch seine Standortansprüche eine Pflanzengesellschaft, die typisch für unsere ursprünglichen, nährstoffreichen Feuchtgebiete ist.
Bitte beachte, dass das Rosenrote Weidenröschen als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akute schwere Giftigkeit bekannt ist, sollten Kinder im Garten angeleitet werden, keine Pflanzenteile in den Mund zu nehmen. Ein verantwortungsbewusster Platz im hinteren Bereich des Beetes ist bei kleinen Kindern im Haushalt ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.465 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Platz in der vollen Sonne (Lichtwert 7), damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Achte auf eine gleichmäßige Feuchtigkeit, da sie frische bis feuchte Böden (Feuchtewert 6) bevorzugt.
Der Boden sollte fett und sehr nährstoffreich sein (Starkzehrer), ideal ist eine regelmäßige Gabe von reifem Kompost.
Pflanze das Weidenröschen idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Berücksichtige bei der Standortwahl den kalkhaltigen, basischen Charakter des Bodens (Reaktionswert 8).
Halte einen Pflanzabstand ein, der ihrer Endhöhe von 0,47 m gerecht wird, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.
Die Vermehrung übernimmt die Pflanze durch ihre extrem leichten Samen (0,0877 mg) per Windausbreitung oft selbst.
Gute Partnerin: Gewöhnlicher Blutweiderich (Lythrum salicaria) – er liebt ebenfalls nährstoffreiche, feuchte Plätze und ergänzt das Weidenröschen ökologisch perfekt.
Das Rosenrote Weidenröschen (Epilobium roseum subsp. roseum) gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Es ist in Deutschland weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Standorte, die als Starkzehrer (Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf) gute Bedingungen vorfinden. Man erkennt es an den breitblättrigen Blättern und den charakteristischen vier kreuzförmig angeordneten Narbenästen in der Blüte. Als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder als indigen gilt) ist es perfekt an unser mitteleuropäisches Klima angepasst.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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