Bild folgtKI-generierte IllustrationErinaceus roumanicus
Auch bekannt als: Osteuropäischer Igel
Der Nördliche Weißbrustigel (Erinaceus roumanicus) ist ein gedrungener Insektenfresser mit einer markanten weißen Brustzeichnung, der im ausgewachsenen Zustand etwa 20 bis 30 Zentimeter misst. In deinem Garten nutzt er bevorzugt dichte Hecken, Totholzstapel oder Hohlräume unter Gartenhütten als sichere Rückzugsorte. Das Tier ist dämmerungsaktiv (in der Abenddämmerung wach) sowie nachtaktiv und verbringt den Tag meist schlafend in seinem Versteck. Als Fleischfresser ernährt er sich allgemein von verschiedenen wirbellosen Kleintieren wie Käfern, Larven und Würmern. Den Winter übersteht er durch einen echten Winterschlaf (ein Zustand mit stark abgesenktem Stoffwechsel), für den er frostfreie Quartiere aufsucht. Du kannst dieses Säugetier unterstützen, indem du wilde Ecken mit Laub und Reisig einrichtest, die ihm als Nestgrundlage dienen. Da er als Neozoon (gebietsfremde Art) gilt, hat er sich in Regionen wie Deutschland, Österreich und der Schweiz erst in jüngerer Zeit ausgebreitet. Achte darauf, flache Schalen mit Wasser bereitzustellen, besonders wenn natürliche Quellen fehlen. Ein naturnaher Garten bietet ihm ausreichend Nahrung, sodass eine zusätzliche Fütterung meist nicht notwendig ist. Durch den Erhalt von natürlichen Verstecken förderst du das Überleben dieses nützlichen Gartenbewohners.
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Der Igel steht unter Naturschutz und darf nicht gestört oder ohne Notwendigkeit aus seinem Lebensraum entfernt werden. Bei Bedrohung nutzt er seine Stacheln zur Verteidigung; ein Anfassen sollte vermieden werden, da er auch zubeißen kann. Eine eigenmächtige Umsiedlung ist gesetzlich untersagt.
Der Nördliche Weißbrustigel (Erinaceus roumanicus) ist ein Säugetier aus der Familie der Igel (Erinaceidae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Neozoon (gebietsfremde Art) verbreitet und besiedelt dort bevorzugt menschliche Siedlungsbereiche und offene Landschaften. Die Tiere leben solitär (einzelgängerisch) und erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 30 Zentimetern. Ihre Lebensweise ist streng an den Wechsel der Jahreszeiten und die Verfügbarkeit von wirbelloser Nahrung angepasst.
50 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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