Bild folgtKI-generierte IllustrationErysimum diffusum
Auch bekannt als: Erysimum diffusum
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Typisch fuer den Grauen Schoeterich (Erysimum diffusum) sind seine hellgelben Blueten in Traubenform und der aufrechte, eher schlichte Wuchs. Als gebietsfremd Vertreter der Kreuzbluetengewaechse bereichert er trockene Gartenbereiche und foerdert die Artenvielfalt auf kargen Boeden. Da die Pflanze Windausbreitung nutzt, wandert sie gerne durch den Garten und sucht sich ihre Plaetze in sonnigen Nischen oft selbst. Wenn du einen Steingarten oder eine Trockenmauer hast, bietet diese Art eine wunderbare Moeglichkeit, naturnahe Strukturen zu schaffen. Probiere es einfach mal aus und lass der Natur an sonnigen Stellen ihren Lauf.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Nach aktuellen Daten blueht der Graue Schoeterich in den Monaten Juni und Juli. In dieser Zeit stellt er ein wichtiges Element in trockenen Lebensraeumen dar. Da seine Samen mit 0,27 mg extrem leicht sind, nutzt die Pflanze den Wind zur Fernausbreitung und kann so neue Standorte im Garten eigenstaendig besiedeln. Als krautige, nicht verholzende Art traegt er zur Strukturvielfalt auf kargen Flaechen bei. Spezifische Daten zu Bestaeuberbeziehungen liegen aktuell nicht vor, doch als heimischer Kreuzbluetler ist er ein fester Bestandteil regionaler Pflanzengesellschaften auf Trockenstandorten.
Bitte beachte, dass der Graue Schoeterich als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, die Pflanze ausserhalb der Reichweite von Kleinkindern zu setzen. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Waehle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze viel Licht fuer eine gesunde Entwicklung benoetigt.
Der Boden sollte mager und gut durchlaessig sein, um Staunaesse (Wasseransammlung im Boden) zu vermeiden.
Pflanze den Schoeterich im Fruehling zwischen Maerz und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte bei der Pflanzung auf einen ausreichenden Abstand, damit sich die krautige Pflanze entfalten kann.
Eine Bodenvorbereitung durch Einmischen von Sand oder feinem Kies unterstuetzt den Wasserabzug.
Da die Art nicht verholzt, kannst du vertrocknete Staengel im spaeten Winter bodennah zurueckschneiden.
Nutze die natuerliche Selbstaussaat, indem du die Samenreife im Hochsommer abwartest.
Gute Partnerin: Die Feld-Hysterose (Hysterosia sodaliana) oder der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) – beide bevorzugen aehnlich trockene, sonnige Standorte.
Der Graue Schoeterich gehoert zur Familie der Kreuzbluetengewaechse (Brassicaceae) und zur Ordnung der Messingbluetenartigen (Brassicales). In der Region ist er vor allem in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und auf felsigen Haengen zu finden. Die Pflanze waechst rein krautig, bildet also kein Holz aus, und besitzt breitblaettrige Blaetter. Besonders auffaellig ist das geringe Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,27 mg, wodurch die Samen so leicht sind, dass sie vom Wind ueber weite Strecken verbreitet werden koennen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →