Bild folgtKI-generierte IllustrationFestuca cinerea
Auch bekannt als: Festuca cinerea
Kaum zu uebersehen: Der Blauschwingel (Festuca cinerea) faellt sofort durch seine dichten, halbkugeligen Polster in markantem Silbergrau bis Blaugrün auf. Als gebietsfremd Gras ist er ein unverzichtbarer Strukturbildner in sonnigen Beeten, der auch im Winter Farbe in den Garten bringt. Er dient vielen Kleinstlebewesen als geschützter Rückzugsort und wichtiger Unterschlupf. Da er besonders an karge, trockene Standorte angepasst ist, hilft er dir dabei, schwierige Gartenbereiche ökologisch aufzuwerten. Mit diesem Gras entscheidest du dich für eine robuste Pflanze, die kaum Pflege braucht und deinem Garten eine natürliche Ruhe verleiht. Du wirst sehen, wie die silbrige Farbe besonders in der Abendsonne wunderbar zur Geltung kommt.
Silbrig-blaue Akzente auf 0,29 m: Der robuste Ruhepol für karge Sonnenplätze.
Obwohl für den Blauschwingel keine spezifischen Bestäubungsdaten zu Insektenbesuchen vorliegen, ist seine ökologische Bedeutung als Strukturelement hoch. Die dichten Horste (büschelartiger Wuchs) bieten Spinnen, Laufkäfern und anderen Nützlingen einen sicheren Rückzugsort vor Fressfeinden. In den Wintermonaten dienen die stehengelassenen Halme als wertvolles Überwinterungsquartier für Insekten, die im hohlen Halm Schutz suchen. Zudem schützt das Gras den Boden an trockenen Stellen vor Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser). Durch die Anpassung an extreme Standorte fördert es die biologische Vielfalt in Gartenbereichen, an denen kaum eine andere Pflanze überleben kann.
Der Blauschwingel wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Vorsicht geboten ist, wenn kleine Kinder im Garten spielen. Die Blätter können zudem scharfkantig sein und bei unvorsichtiger Berührung zu leichten Schnittwunden führen. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme von Pflanzenteilen wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.294 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, der mindestens 6 Stunden direkte Sonne pro Tag erhält.
Der Boden sollte mager (nährstoffarm) und sehr gut durchlässig sein; mische bei Bedarf Sand oder Kies unter die Erde.
Vermeide Staunässe konsequent, da die Wurzeln bei zu viel Feuchtigkeit schnell faulen.
Pflanzzeit: Setze das Gras im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Halte die Wuchshöhe von 0.29 m im Blick und plane etwa 25 bis 30 Zentimeter Abstand zur nächsten Pflanze ein.
Ein Rückschnitt im klassischen Sinne ist nicht nötig; kämme im Frühjahr lediglich abgestorbene Halme mit den Fingern aus.
Vermehrung: Du kannst die Horste (büschelartiger Wuchs) im zeitigen Frühjahr teilen, um die Pflanze zu verjüngen.
Gute Partnerin: Die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie hat die gleichen Standortansprüche und bietet einen schönen Kontrast zum Blau des Grases.
Der Blauschwingel gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Er ist in Europa weit verbreitet und besiedelt dort bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sandige Freiflächen. Mit einer charakteristischen Wuchshöhe von genau 0.29 m bleibt dieses Gras kompakt und bildet keine Ausläufer. Die silbrige Färbung ist eine Anpassung an starke Sonneneinstrahlung, da eine feine Wachsschicht auf den Blättern vor Verdunstung schützt. In der Natur findet man ihn oft auf nährstoffarmen Böden, wo er trotz Trockenheit stabil gedeiht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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