Bild folgtKI-generierte IllustrationFestuca psammophila
Auch bekannt als: Festuca psammophila
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Arten
interagieren
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dokumentiert
An seinen feinen, blaugrün schimmernden Halmen, die dichte, borstige Polster bilden, lässt sich der Sand-Schwingel (Festuca psammophila) sofort erkennen. Dieses zierliche Gras ist ein echter Überlebenskünstler für karge Standorte und leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz, da es auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft ist. In deinem Garten bietet er spezialisierten Schmetterlingen wie dem Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) einen wertvollen Lebensraum. Wenn du eine sandige, sonnige Ecke hast, ist dieses Gras die perfekte Wahl, um bedrohte Vielfalt direkt vor die Haustür zu holen. Probiere es ruhig aus, er ist viel pflegeleichter, als man denkt.
Blaugrüner Überlebenskünstler: Schütze den gefährdeten Sand-Schwingel im Garten.
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Dieses Gras ist ein wichtiger Baustein im Ökosystem Trockenrasen. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren verschiedene Falterarten von seinem Vorhandensein, darunter der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon). Auch der Schwarzfleckige Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola) nutzt solche Standorte. Die dichten Horste dienen vielen Insekten als geschütztes Winterquartier, während die Samenstände im Herbst eine natürliche Nahrungsquelle für Kleinvögel darstellen. Da die Art mit Rote Liste 3 (gefährdet) markiert ist, stärkst du mit der Pflanzung aktiv den Erhalt einer selten gewordenen heimischen Grasart.
Der Sand-Schwingel wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Die feinen, borstigen Blätter können bei unvorsichtigem Kontakt oder beim Durchgreifen kleine Schnittverletzungen an der empfindlichen Haut verursachen. Er ist jedoch nicht als giftig bekannt. Achte darauf, ihn nicht direkt an schmalen Wegen oder in unmittelbarer Nähe von Kleinkinderspielbereichen zu platzieren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.319 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 8), der mindestens 6 Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Der Boden muss sehr trocken sein (Ellenberg Feuchte 2); Staunässe führt schnell zum Faulen der Wurzeln.
Als Schwachzehrer (Ellenberg Nährstoffe 2) benötigt er mageren (nährstoffarmen), neutralen bis schwach sauren Boden ohne Dünger.
Pflanze das Gras idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 25 cm ein, damit sich die einzelnen Polster gut entwickeln können.
Bereite den Boden vor, indem du bei schweren Erden reichlich Sand oder feinen Kies einmischst (Abmagern zur Drainage).
Ein Rückschnitt ist lediglich im Spätwinter vor dem Neuaustrieb nötig, um vertrocknete Halme zu entfernen.
Gute Partnerin: Die Heidenelke (Dianthus deltoides) – sie teilt die Vorliebe für sandige Magerstandorte und ergänzt das Blaugrün des Grases farblich.
Der Sand-Schwingel gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland sowie Mitteleuropa indigen (einheimisch). Sein natürliches Zuhause sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und Binnendünen, wo er auf nährstoffarmen Sandböden siedelt. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.32 m bleibt er kompakt und bildet typische Horste (büschelartige Wuchsform). Die schmalen, fast nadelartigen Blätter sind eine Anpassung an extreme Trockenheit, um die Verdunstung zu minimieren und an heißen Standorten zu überdauern.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
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