Bild folgtKI-generierte IllustrationGentianella germanica agg.
Artengruppe
1
Arten
interagieren
1
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Deutschen Kranzenzian an seinen trichterförmigen, meist violetten Blüten, die im Schlund fein gefranst sind – fast wie ein kleiner, schützender Kranz. Er ist eine wertvolle Ergänzung für deinen Garten, da er als Zeigerpflanze für ökologisch wertvolle Magerwiesen gilt und eine Nische besetzt, die viele moderne Züchtungen nicht füllen. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert insbesondere die Honigbiene (Apis mellifera) von seinem Nektarangebot. Da die Art auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht, leistest du mit seiner Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück unberührte Natur direkt vor deine Terrassentür.
Seltener violettgekrönter Spezialist für sonnige Magerbeete auf 15 Zentimetern.
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In der spätsommerlichen Gartenlandschaft ist dieser Enzian eine wichtige Anlaufstelle. Nach aktuellen Beobachtungsdaten wird er intensiv von der Honigbiene (Apis mellifera) besucht, die den Weg in die tiefen Blütenröhren findet. Die ökologische Bedeutung liegt zudem in seiner Rolle als Spezialist für nährstoffarme Standorte, die in unserer Landschaft immer seltener werden. Seine Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0.1689 mg so leicht, dass sie durch Wind über weite Strecken getragen werden können. Da er in Deutschland auf der Roten Liste (Kategorie V) geführt wird, dient dein Garten hier als wichtiges Trittsteinbiotop für den Erhalt der genetischen Vielfalt.
Bitte beachte, dass der Deutsche Kranzenzian als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn er keine hochgradig gefährlichen Gifte enthält, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden, da Enziangewächse oft starke Bitterstoffe enthalten. Ein Standort abseits von Spielflächen für Kleinkinder ist daher empfehlenswert.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.153 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne (Lichtwert 8).
Boden: Die Erde muss mager sein (Schwachzehrer). Mische bei Bedarf reichlich Sand oder feinen Kies unter, um Nährstoffe zu verdünnen.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, darf aber niemals staunass werden.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen entweder im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Wuchshöhe: Achte darauf, dass er mit seinen 0.15 m nicht von wüchsigeren Nachbarn beschattet wird.
Pflege: Verzichte komplett auf Dünger, da er sonst von konkurrenzstarken Gräsern verdrängt wird.
Vermehrung: Die Samen sind mit 0.1689 mg extrem leicht und werden vom Wind verbreitet; lass die verblühten Stände daher im Herbst stehen.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Vorliebe für magere Böden und bietet einen schönen farblichen Kontrast.
Der Deutsche Kranzenzian gehört zur Familie der Enziangewächse (Gentianaceae) und ist in Mitteleuropa heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind vor allem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie Borstgrasrasen (nährstoffarme Weiden auf eher sauren Böden). Die Pflanze wächst rein krautig, ist also nicht verholzt, und erreicht eine Wuchshöhe von genau 0.15 m. Ein auffälliges Merkmal sind seine gegenständigen, breitblättrigen Blätter, die eine kleine Rosette am Boden bilden können.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →