Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium purpureum
Auch bekannt als: Purpurner Stink-Storchschnabel
Wer den Purpur-Storchschnabel (Geranium purpureum) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Er besticht durch seine sehr zierlichen, purpurrosafarbenen Blüten und das fein zerteilte, oft rötlich angelaufene Laub. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,29 m fügt er sich unaufdringlich in sonnige Gartenbereiche ein. Da er als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) gilt, ist er ein unkomplizierter Gast auf normalen Gartenböden. Als Neophyt (Pflanzenart, die nach 1492 in ein Gebiet gelangte) bereichert er die Artenvielfalt an trockenen Stellen. Schau doch mal, ob du an einer sonnigen Mauer noch ein Plätzchen für diesen zierlichen Überlebenskünstler frei hast.
Zierlicher Dauerblüher: Von Mai bis September ein Farbtupfer für trockene Ecken.
Der Purpur-Storchschnabel stellt von Mai bis September ein kontinuierliches Blütenangebot bereit und überbrückt so die nahrungsarmen Phasen im Hochsommer. Dank seines geringen Diasporengewichts (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 1,87 mg kann er sich über weite Strecken verbreiten und ökologische Nischen an trockenen Standorten besetzen. Da er als Neophyt in Deutschland und Österreich etabliert ist, ergänzt er das Nahrungsgefüge an sonnigen Plätzen. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten für diese Art fehlen, ist die lange Blühdauer über fünf Monate hinweg ein wertvolles Merkmal für die Stabilität des sommerlichen Blütenhorizonts im Naturgarten.
Bitte beachte, dass der Purpur-Storchschnabel als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, ihn an Stellen zu pflanzen, die nicht als direkter Spielbereich für Kleinkinder dienen. Abgesehen davon gilt er als unproblematisch für den normalen Gartenalltag.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.293 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), damit die Pflanze reich blüht.
Der Boden sollte trocken bis frisch (mäßig feucht) sein (Feuchtewert 4); Staunässe verträgt er nicht.
Ideal ist ein kalkhaltiger oder basischer Boden (Reaktionswert 7).
Pflanze ihn im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Als Mittelzehrer benötigt er einen Boden mit normalem Nährstoffgehalt ohne übermäßige Düngung.
Mit seiner kompakten Höhe von 0,29 m eignet er sich hervorragend für den Beetrand.
Die Vermehrung erfolgt oft selbstständig durch die leichten Samen (Diasporengewicht 1,87 mg), die der Wind verteilt.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Standorte und bietet einen schönen farblichen Kontrast.
Der Purpur-Storchschnabel gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) und ist als krautiges, nicht verholztes Gewächs in Deutschland und Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum ist geprägt durch sonnige Standorte auf kalkhaltigen oder basischen Böden, was sich in seinem Reaktionswert von 7 widerspiegelt. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 0,29 m und besitzt breitblättriges Laub mit einer Blattfläche von etwa 316,0 mm². Seine Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen mit einem Gewicht von nur 1,87 mg, was die Fernausbreitung begünstigt.
3 Videos zu Purpur-Storchschnabel
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →