Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium dentatum
Auch bekannt als: Hieracium dentatum
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An den charakteristisch gezähnten Blättern lässt sich das Gezähnte Habichtskraut sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist dieser Korbblütler (Pflanzenfamilie mit körbchenartigen Blütenständen) weit mehr als nur ein gelber Farbtupfer: Er dient als lebenswichtige Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe). Die Pflanze ist ein echter Spezialist für kühle Lagen auf sauren Böden. Wenn du also eine Stelle im Garten hast, die anderen Pflanzen zu karg oder zu sauer ist, findest du hier einen robusten Partner. Schau doch mal, ob du dieser indigenen (ursprünglich einheimischen) Schönheit ein Plätzchen schenken magst.
Die alpine Spezialistin: Ein Magnet für seltene Scheckenfalter auf sauren Böden.
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Dieses Habichtskraut ist eine wertvolle Tankstelle für Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Arten wie der Bündner Scheckenfalter (Melitaea varia) und der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) von den Blüten. Auch für seltenere Falter wie den Spanischen Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) oder Melitaea ornata ist sie eine wichtige Nektarquelle. Da sie als indigen (einheimisch) gilt, ist sie perfekt in das heimische Ökosystem eingebunden. Die im Winter stehengelassenen Samenstände bieten zudem eine kleine Nahrungsergänzung für Vögel, während die Pflanze gleichzeitig über ihre Mykorrhiza (Pilz-Wurzel-Gemeinschaft) die Bodenbiologie fördert.
Das Gezähnte Habichtskraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Es ist ratsam, Kindern zu erklären, dass diese Pflanze nicht zum Verzehr geeignet ist, auch wenn sie keine hochgiftigen Inhaltsstoffe besitzt. In einem familiengerechten Garten sollte sie bevorzugt in Bereichen gepflanzt werden, die nicht primär als Spielfläche dienen.
Licht
—
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz, der kühl gelegen ist (Ellenberg-Temperaturwert 1), da die Pflanze keine große Hitze mag.
Boden: Die Erde sollte unbedingt sauer sein (Ellenberg-Reaktionswert 3); vermeide kalkhaltigen Dünger oder kalkreiches Leitungswasser.
Wasserbedarf: Setze die Pflanze an einen trockenen Ort; sie ist an Wassermangel angepasst und braucht kaum zusätzliche Gaben.
Pflanzzeit Frühling: Ideal sind die Monate März bis Mai, sobald der Boden offen und bearbeitbar ist.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November kannst du ebenfalls pflanzen, solange kein Bodenfrost herrscht.
Bodenvorbereitung: Sorge für eine gute Drainage (Wasserabfluss), damit der Boden zwar mager, aber niemals staunass ist.
Pflege: Die Pflanze ist sehr genügsam; ein Rückschnitt im Herbst ist nicht nötig, lass sie als Winterschutz einfach stehen.
Pflanzpartner: Die Besenheide (Calluna vulgaris) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen sauren und trockenen Bodenverhältnisse schätzt.
Das Gezähnte Habichtskraut (Hieracium dentatum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist in Deutschland und Österreich heimisch und besiedelt dort vor allem montane bis alpine Regionen. Typisch für seinen natürlichen Lebensraum sind eher kühle, trockene und kalkarme Standorte. Morphologisch zeichnet es sich durch seine markante Blattzähnung und die typischen gelben Zungenblüten aus. Es lebt in einer AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhiza), einer engen Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen, die der Pflanze bei der Nährstoffaufnahme aus kargen Böden hilft.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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