Bild folgtKI-generierte IllustrationHierophis viridiflavus
Auch bekannt als: Gelbgrüne Zornnatter, Gyaros-Pfeilnatter, Gyaros-Zornnatter, Schwarze Zornnatter [carbonarius]
Die Gelbgrüne Zornnatter (Hierophis viridiflavus) erkennst Du an ihrem schlanken Körper, der im Alter eine markante gelb-schwarze Musterung zeigt und oft deutlich über einen Meter lang wird. In Deinem Garten hält sie sich bevorzugt an sonnenexponierten (der Sonne ausgesetzten) Stellen wie Trockenmauern oder dichten Gebüschen auf. Diese Schlange ist ausgesprochen tagaktiv (während des Tages aktiv) und bewegt sich bei Störung sehr schnell flüchtend fort. Als Fleischfresser (Tierfresser) ist sie für Dich als Gärtner durchaus nützlich, da sie die Population von Nagetieren auf natürliche Weise reguliert. Da sie wechselwarm (von der Außentemperatur abhängig) ist, verbringt sie die kalten Monate in einer tiefen Winterstarre (Zustand reduzierter Lebensvorgänge bei Kälte). Um ihr zu helfen, kannst Du sonnige Rückzugsorte aus Natursteinen oder Totholz (abgestorbenes Holz) in einer ruhigen Ecke anlegen. Solche Strukturen bieten ihr Schutz vor Fressfeinden und ideale Plätze zur Thermoregulation (Regulierung der Körpertemperatur durch Sonnenbäder). Achte darauf, diese Bereiche besonders während der Ruhephase im Winter ungestört zu lassen.
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Die Gelbgrüne Zornnatter ist für den Menschen völlig ungiftig und steht unter strengem Naturschutz. Bei Bedrängnis kann sie sich wehrhaft zeigen und zubeißen, weshalb Du sie am besten nur aus der Ferne beobachtest. Ein eigenmächtiges Umsiedeln der geschützten Tiere ist gesetzlich untersagt.
Körper
Körperlänge
160 cm
Gewicht
1306 g
Max. Lebensalter
33 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
5
Bebrütungsdauer
49 Tage
Diese Art gehört zur Familie der Nattern (Colubridae) und ist vor allem im Mittelmeerraum sowie in Teilen der Schweiz und sehr lokal in Deutschland verbreitet. Mit einer Körperlänge von meist 120 bis 150 Zentimetern zählt sie zu den größeren europäischen Schlangenarten. Sie bewohnt bevorzugt trockenwarme Biotope (Lebensräume) mit ausreichend Deckung. Als flinker Jäger erbeutet sie ihre Nahrung überwiegend am Boden, kann jedoch bei Bedarf auch geschickt klettern.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 54,836 occurrences
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