Bild folgtKI-generierte IllustrationHyla intermedia
heimisch Deutschland
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Der Italienische Laubfrosch (Hyla intermedia) ist ein kleiner, meist leuchtend grüner Frosch mit markanten Haftscheiben an den Fingern, der bevorzugt in sonnigen Stillgewässern (stehenden Gewässern) und deren dichter Ufervegetation siedelt. In Deinem Garten sucht er nach flachen, fischfreien Teichen, die sich im Frühjahr schnell erwärmen können. Als Amphibie (Tier, das sowohl im Wasser als auch an Land lebt) ist er für die Fortpflanzung auf sauberes Wasser ohne starke Strömung angewiesen. Die Männchen äußern in warmen Nächten lautstarke Rufe, um Weibchen zur Paarung an den Teich zu locken. Du kannst diesen nützlichen Insektenfressern helfen, indem Du auf Pestizide (chemische Schädlingsbekämpfungsmittel) verzichtest und naturnahe Uferzonen gestaltest. Ein solcher Teich sollte flache Bereiche aufweisen, damit die Larven ausreichend Wärme finden. Zusätzliche Unterschlüpfe wie Steinhaufen oder Totholzstapel in Gewässernähe bieten den Tieren tagsüber notwendigen Schutz. Da er sich von Mücken und anderen wirbellosen Tieren ernährt, ist er ein wertvoller Helfer bei der natürlichen Regulation von Schadinsekten. Achte darauf, dass keine Fische im Teich ausgesetzt werden, da diese den Laich (Eier der Amphibien) fressen würden. Ein strukturreicher Garten mit hohen Gräsern unterstützt die Kletterkünstler bei ihrer Jagd außerhalb des Wassers.
Diese Art steht unter strengem Naturschutz und darf keinesfalls gefangen, verletzt oder eigenmächtig umgesiedelt werden. Für Menschen ist er harmlos, jedoch kann sein Hautsekret bei empfindlichen Personen die Schleimhäute reizen, weshalb ein direkter Kontakt vermieden werden sollte.
Der Italienische Laubfrosch gehört zur Familie der Laubfrösche (Hylidae) und erreicht eine Körperlänge von etwa vier bis fünf Zentimetern. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Italien sowie Teile der Schweiz, Österreichs und Deutschlands, wo er als heimisch eingestuft wird. Die Art führt eine kletternde Lebensweise und nutzt ihre spezialisierten Gliedmaßen zur Fortbewegung in der Vegetation. Als wechselwarme Tiere (Organismen, deren Körpertemperatur von der Umgebung abhängt) sind sie primär in der warmen Jahreszeit aktiv.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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