Bild folgtKI-generierte IllustrationHylaeus kahri Förster, 1871
heimisch Deutschland
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Pflanzen
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Interaktionen
dokumentiert
Kahrs Maskenbiene (Hylaeus kahri) ist ein kleiner, zierlicher Hautflügler mit schwarzem, fast unbehaartem Körper und charakteristischen hellen Flecken im Gesicht. Die Weibchen dieser Art transportieren den gesammelten Pollen nicht an den Beinen, sondern verschlucken ihn und tragen ihn im Kropf zum Nest. In deinem Garten kannst du sie an sonnigen Standorten im Hochsommer beobachten. Ihre Flugzeit ist kurz und liegt ausschließlich im Juli. Da sie ihre Nester in vorhandenen Hohlräumen anlegt, nutzt sie oft Fraßgänge im Totholz oder markhaltige Pflanzenstängel. Zur Versorgung ihrer Brut besucht sie gezielt Pflanzen wie die Wilde Möhre (Daucus carota) oder die Kretische Bibernelle (Pimpinella cretica). Diese Biene ist polylektisch (auf verschiedene Pflanzenfamilien spezialisiert), was ihr eine gewisse Flexibilität bei der Nahrungssuche erlaubt. Du kannst ihr helfen, indem du verblühte, markhaltige Stängel über den Winter stehen lässt. Auch das Belassen von Altholz in sonnigen Ecken fördert ihre Ansiedlung nachhaltig. Ein naturnaher Garten mit vielen Nischen bietet ihr den idealen Lebensraum.
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Kahrs Maskenbiene ist für den Menschen vollkommen harmlos und ihr winziger Stachel kann die Haut nicht durchdringen. Als heimische Wildbiene ist sie gesetzlich geschützt und sollte ungestört bleiben. Eine Verwechslung mit Wespen ist wegen ihrer geringen Größe und Färbung nahezu ausgeschlossen.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polylektisch
Generationen/Jahr
multivoltin
Die Kahrs Maskenbiene wird taxonomisch in die Familie der Colletidae (Urbienen) innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) eingeordnet. Ihr Vorkommen erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Die Nistbiologie ist durch die Nutzung von Sekundär-Hohlräumen geprägt, wobei die Brutzellen mit einem seidigen, körpereigenen Sekret ausgekleidet werden. Innerhalb der Gattung der Maskenbienen ist die Abgrenzung zu verwandten Arten schwierig und meist nur durch Experten unter einem Mikroskop möglich.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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