Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
heimisch Deutschland
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Die zu den Spinnentieren gehörende Linyphia alpicola ist eine heimische Webspinne, die du in deinem Garten vor allem an ihren charakteristischen, flächigen Netzen erkennen kannst. Als Vertreterin der Baldachinspinnen konstruiert sie ein horizontales, mattenartiges Fanggewebe, das oft mit feinen vertikalen Stolperfäden versehen ist. Diese Jägerin verbringt die meiste Zeit kopfunter unterhalb ihres Netzes und wartet dort geduldig auf Beute. Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem kleine Insekten, die in das Netz fliegen und sich in den klebrigen Fäden verfangen. In deinem Garten übernimmt sie damit eine wichtige Rolle bei der natürlichen Regulation von Insektenbeständen, was sie zu einer nützlichen Helferin macht. Da sie räuberisch lebt, trägt sie aktiv zur ökologischen Stabilität deines grünen Rückzugsortes bei. Du kannst dieses Tier unterstützen, indem du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest, die ihre Nahrungsgrundlage und sie selbst gefährden könnten. Das Stehenlassen von verblühten Strukturen oder dichten Hecken bietet ihr ideale Bedingungen für den Netzbau. Beobachte sie am besten an feuchten Morgenstunden, wenn der Tau die feinen Strukturen ihres Netzes besonders deutlich sichtbar macht.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt kein Gift, das uns gefährlich werden könnte. Sie ist ein nützlicher Mitbewohner im Garten und sollte dort ungestört ihrer Jagd nachgehen können. Ein vorsichtiger Umgang mit Gartenstrukturen schützt diese kleinen Jäger.
Linyphia alpicola gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und ist innerhalb der Familie der Baldachinspinnen angesiedelt. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den europäischen Raum, wobei Nachweise in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Italien und Frankreich vorliegen. Diese Art führt eine räuberische Lebensweise und ist als heimischer Nützling ein fester Bestandteil der hiesigen Fauna. Sie besiedelt bevorzugt Standorte, die ausreichend Struktur für ihre flächigen Netzkonstruktionen bieten.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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