Bild folgtKI-generierte IllustrationLonicera pileata
Auch bekannt als: Immergrüne Kriech-Heckenkirsche
An ihren winzigen, glänzenden Blättern, die streng zweizeilig wie Gräten an den Zweigen stehen, lässt sich die Immergrüne Kriech-Heckenkirsche (Lonicera pileata) sofort erkennen. Im Naturgarten dient dieser flach wachsende Strauch vor allem als wertvoller Bodenschutz und ganzjähriges Versteck für kleine Lebewesen. Da sie dichte Teppiche bildet, unterdrückt sie Beikräuter (unerwünschte Begleitpflanzen) auf natürliche Weise. Mit ihrer frühen Blüte ab April bereichert sie das Nahrungsangebot in deinem Garten zu einer wichtigen Zeit. Sie eignet sich für dich, wenn du eine robuste und pflegeleichte Lösung für schattige Bereiche suchst.
Robuster Bodenschutz: Die immergrüne Helferin für schattige Gartenbereiche.
Nach aktuellen Daten blüht die Immergrüne Kriech-Heckenkirsche von April bis Juni. In dieser Zeit stellt sie Nektar für früh fliegende Insekten bereit, auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäuberbeziehungen in den Daten gelistet sind. Ihre ökologische Hauptleistung liegt in der Wuchsform: Als immergrüner Bodendecker stabilisiert sie das Kleinklima am Boden und bewahrt die Bodenfauna (im Boden lebende Tiere) vor dem Austrocknen. Die im Herbst reifenden violetten Beeren dienen Vögeln als Nahrungsergänzung. Zudem bietet das dichte, bodennahe Geäst kleinen Säugetieren und Amphibien ein sicheres Versteck vor Fressfeinden.
Die Kriech-Heckenkirsche ist in allen Teilen, insbesondere in den Beeren und Blättern, giftig. Sie enthält Saponine und das Alkaloid Xylostein, was bei Einnahme zu Vergiftungen führt. Die Pflanze ist daher nicht kindersicher. Im Falle einer versehentlichen Einnahme wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Apr – Jun
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze die Heckenkirsche im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Licht: Wähle einen halbschattigen bis schattigen Platz; sie kommt mit wenig Licht sehr gut zurecht.
Boden: Ein humoser (mit organischer Substanz angereicherter) Boden ist ideal, die Pflanze ist jedoch anspruchslos.
Feuchtigkeit: Halte die Erde gleichmäßig frisch und vermeide Staunässe (Anstauen von Wasser im Wurzelbereich).
Pflanzabstand: Für eine dichte Fläche solltest du etwa 45 Zentimeter Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen einplanen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist jederzeit möglich, um den Wuchs zu begrenzen oder die Form zu korrigieren.
Vermehrung: Neue Pflanzen lassen sich im Sommer leicht über Stecklinge (abgetrennte Zweigstücke zur Bewurzelung) ziehen.
Gute Partnerin: Haselwurz (Asarum europaeum) — beide Arten lieben den Schatten und bilden gemeinsam eine dichte, ökologisch wertvolle Krautschicht (unterste Ebene der Vegetation).
Die Immergrüne Kriech-Heckenkirsche ist ein Vertreter der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Ursprünglich aus Westchina stammend, hat sie sich in Europa als Gartenstrauch etabliert und ist gelegentlich an Waldrändern oder in Parkanlagen verwildert zu finden. Ihr Wuchs ist markant flach-ausgebreitet mit horizontal abstehenden Zweigen. Die ledrigen Blätter bleiben auch in strengen Wintern am Strauch, was sie von vielen heimischen Heckenkirschen unterscheidet. Botanisch gesehen ist sie eine Gehölzart, die durch ihre extreme Schnittverträglichkeit und Schattenverträglichkeit auffällt.
3 Videos zu Immergrüne Kriech-Heckenkirsche
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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