Bild folgtKI-generierte IllustrationMyosotis stricta
Auch bekannt als: Steifes Vergissmeinnicht, Aufrechtes Vergissmeinnicht
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst das Sand-Vergissmeinnicht (Myosotis stricta) an seinen winzigen, himmelblauen Blüten mit gelbem Schlund und den markant behaarten Blättern. Diese zierliche Art ist ein Pionier auf magersten Standorten und gehört zu den ersten wichtigen Frühlingsboten. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) steuert die Blüten gerne an, wenn im zeitigen Frühjahr noch wenig Nahrung vorhanden ist. Da es ein Archäophyt (eine alteingebürgerte Pflanze) ist, fügt es sich perfekt in naturnahe Gärten ein. Lass diese kleinen Wildpflanzen einfach in deinen Sandbeeten gewähren.
Früher hellblauer Lichtblick: Die wichtige Tankstelle für die Furchenbiene.
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Das Sand-Vergissmeinnicht ist eine wertvolle Komponente in der frühen Insektenversorgung. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert insbesondere die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) von den Blüten zwischen März und Juni. Da die Pflanze oft an Stellen wächst, die für andere Arten zu karg sind, bietet sie dort eine exklusive Nektarquelle. Die Ausbildung einer Arbuskulären Mykorrhiza (Pilzgemeinschaft) fördert zudem ein gesundes Bodenleben auf mageren Substraten. Auch wenn die Einzelblüte klein ist, macht die Summe der Pflanzen in einer Gruppe sie zu einer verlässlichen Versorgungsstation im Frühjahr.
Das Sand-Vergissmeinnicht ist nicht als kindersicher eingestuft. Wie viele Raublattgewächse (Boraginaceae) enthält es Inhaltsstoffe, die nicht für den Verzehr geeignet sind. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine Verwechslung mit stark giftigen Frühlingsblühern ist aufgrund der spezifischen Behaarung und der Vorliebe für sehr trockenen Sandboden jedoch unwahrscheinlich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mär – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.084 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze ein hohes Lichtbedürfnis hat.
Der Boden sollte trocken und sehr nährstoffarm sein; ideal ist ein Standort in Sandbeeten oder Steingärten.
Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) benötigt sie keinen Dünger, da zu viele Nährstoffe das Wachstum unterdrücken.
Pflanze das Sand-Vergissmeinnicht von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Da die Art einjährig ist, solltest du die verblühten Pflanzen erst nach der Samenreife im Sommer entfernen, damit sie sich selbst aussäen kann.
Eine Bewässerung ist nur in der Anwurzelungsphase nötig; danach ist sie extrem trockenheitsresistent.
Sie bildet eine Arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) aus, was ihre Widerstandskraft stärkt.
Gute Partnerin: Der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) – beide teilen die Vorliebe für trockene, magere Standorte und blühen in einer schönen zeitlichen Abfolge.
Das Sand-Vergissmeinnicht (Myosotis stricta) gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Als Therophyt (einjährige Pflanze, die den Winter als Samen überdauert) besiedelt es bevorzugt trockene Standorte und Sandmagerrasen. Charakteristisch ist der aufrechte Wuchs mit einer dichten Behaarung an Stängeln und Blättern, was ein Schutz vor Verdunstung ist. In der Natur findet man es oft auf kalkarmen, sandigen Böden der Tieflagen bis in die Hügelstufen.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →