Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Das auffälligste Merkmal der Spinne (Nemesia enix) ist ihre Lebensweise in unterirdischen, mit Seide ausgekleideten Röhren. Da diese Art laut wissenschaftlichen Daten in Spanien beheimatet ist, wirst du sie in Gärten in Deutschland oder Österreich vermutlich nicht vorfinden. Als spezialisierter Prädator (Räuber) ernährt sie sich allgemein von verschiedenen Gliederfüßern (Arthropoden), die sie geschickt in der Nähe ihres Schlupfwinkels erbeutet. Durch diese räuberische Lebensweise nimmt sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht ein, indem sie die Bestände anderer kleinerer Tiere reguliert. In ihrem natürlichen Lebensraum bevorzugt sie ungestörte Bodenflächen, in denen sie ihre stabilen Wohnröhren anlegen kann. Die Spinne ist ein Lauerjäger, der geduldig auf Erschütterungen im Untergrund wartet, um im richtigen Moment zuzuschlagen. Im Garten ist ein lockerer, nicht durch Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) belasteter Boden die wichtigste Voraussetzung für das Vorkommen solcher Bodenbewohner. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen für diese Art belegt sind, profitiert sie ganz allgemein von einer strukturreichen Umgebung. Wer das Glück hat, sie in ihrem Verbreitungsgebiet in Spanien zu beobachten, sollte die Bodenstruktur dort möglichst unberührt lassen. Ein achtsamer Umgang mit dem Erdreich schützt die gesamte Vielfalt der Spinnentiere (Arachnida). Diese Tiere sind nützliche Helfer, die im Verborgenen zur Gesundheit des Bodens beitragen.
Für diese Art liegen in der verwendeten Datenbasis keine spezifischen Informationen zum jahreszeitlichen Zyklus oder zu den Aktivitätsphasen vor.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und verhält sich äußerst scheu. Als natürlicher Gegenspieler von verschiedenen Gliederfüßern (Arthropoden) ist sie ein nützlicher Bestandteil der biologischen Vielfalt und sollte in ihrem Lebensraum keinesfalls gestört werden.
Die Art (Nemesia enix) wird taxonomisch innerhalb der Klasse der Spinnentiere (Arachnida) und der Ordnung der Webspinnen (Araneae) zur Gattung (Nemesia) gezählt. Ihr Vorkommen beschränkt sich laut der Datenlage in Europa auf Spanien. Diese Spinnen führen eine verborgene Lebensweise in selbst gegrabenen Erdröhren in trockenen Habitaten (Lebensräumen). Die Einordnung in die Unterordnung der Vogelspinnenartigen (Mygalomorphae) verweist auf ihre ursprüngliche anatomische Bauweise und spezialisierte Grabtechnik.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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