Bild folgtKI-generierte IllustrationNicrophorus vespillo
heimisch Deutschland
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Der Gemeine Totengräber ist an seinem kräftigen, bis zu zweiundzwanzig Millimeter langen Körper und den zwei leuchtend orange-roten Zackenbinden auf den verkürzten schwarzen Deckflügeln gut zu erkennen. In deinem Garten bewohnt dieser Käfer bevorzugt den Bodenbereich, wo er als wichtiger Zersetzer (Organismus, der organisches Material abbaut) fungiert. Die Tiere besitzen einen hochentwickelten Geruchssinn, mit dem sie tote Kleintiere über weite Distanzen aufspüren können. Sobald sie einen Kadaver finden, vergraben sie diesen gemeinschaftlich im Erdreich, um ihn als Nahrungsvorrat für ihren Nachwuchs zu sichern. Diese Käfergruppe ernährt sich nekrophag (von Aas), frisst aber auch räuberisch andere Insektenlarven, die sie an den Fundstellen antreffen. Die Larvalentwicklung findet geschützt in der Erde statt, wobei die Alttiere ihren Nachwuchs oft füttern und bewachen. Für den Erhalt dieser nützlichen Bodenpolizei solltest du in deinem Garten naturnahe Ecken mit Falllaub oder Totholz belassen, da diese Strukturen Schutz bieten. Ein lockerer Boden erleichtert den Tieren das Graben und die Anlage ihrer Brutkammern. Durch ihre Arbeit sorgen sie für einen sauberen Garten und führen wertvolle Nährstoffe zurück in den natürlichen Kreislauf.
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Dieser Käfer ist ein wertvoller Nützling, der durch die Beseitigung von Tierkadavern zur Hygiene im Garten beiträgt. Er ist für Menschen völlig harmlos und besitzt keinen gesetzlichen Schutzstatus nach der Bundesartenschutzverordnung. Bei Störung kann er jedoch ein übelriechendes Sekret abgeben, weshalb du ihn lieber nur beobachten solltest.
Der Gemeine Totengräber gehört zur Ordnung der Käfer (Coleoptera) und wird innerhalb der Familie der Kurzflüglerartigen (Staphylinidae) geführt. Er ist in weiten Teilen Mitteleuropas, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, flächendeckend heimisch. Die Art erreicht eine Körpergröße von zwölf bis zweiundzwanzig Millimetern und ist für ihre komplexe Brutpflege bekannt. Als spezialisierter Aasfresser besiedelt er verschiedene offene und halboffene Lebensräume inklusive menschlicher Siedlungsbereiche.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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