Bild folgtKI-generierte IllustrationOcypus olens
Auch bekannt als: Schwarzer Moderkurzflügler
heimisch Deutschland
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Der Stinkende Kurzflügler (Ocypus olens) ist mit einer Körperlänge von bis zu 32 Millimetern ein stattlicher, tiefschwarzer Käfer, dessen extrem verkürzte Deckflügel nur den vorderen Teil des Hinterleibs bedecken. Du findest diesen flinken Jäger meist am Boden, wo er sich tagsüber unter Steinen, Totholz oder im Falllaub verbirgt. In Deinem Garten übernimmt er eine wichtige Rolle als nützlicher Räuber, der nachts Jagd auf Schnecken, Würmer und andere wirbellose Tiere macht. Wenn er sich bedroht fühlt, nimmt er eine charakteristische Drohgebärde ein, indem er den Hinterleib skorpionartig nach oben biegt. Die Larven leben ebenfalls räuberisch im Boden oder in der Streuschicht und benötigen für ihre Entwicklung feuchte, ungestörte Bereiche. Um diesen nützlichen Helfer zu unterstützen, solltest Du Laubhaufen und Altholz in schattigen Ecken Deines Gartens belassen. Auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln solltest Du verzichten, da diese die empfindlichen Bodenbewohner direkt schädigen. Ein naturnaher Garten mit vielen Versteckmöglichkeiten bietet dem Tier den idealen Lebensraum für eine natürliche Schädlingsregulation.
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Der Stinkende Kurzflügler ist ein wertvoller Nützling. Zwar kann er bei starker Bedrängnis mit seinen kräftigen Kiefern zubeißen oder ein unangenehm riechendes Sekret zur Abwehr absondern, er ist jedoch für Menschen völlig harmlos und unterliegt keinem besonderen Schutzstatus.
Dieser Käfer gehört zur Familie der Kurzflügler (Staphylinidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in weiten Teilen Europas, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, heimisch und besiedelt bevorzugt feuchte Wälder sowie Gärten. Als dämmerungs- und nachtaktiver Bodenbewohner zeichnet er sich durch eine rein räuberische Lebensweise aus. Mit einer Größe von über drei Zentimetern ist er der größte Vertreter seiner Familie in Mitteleuropa.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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