Bild folgtKI-generierte IllustrationOrthetrum albistylum
heimisch Deutschland
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Mit einer auffälligen weißlich-blauen Wachsbereifung (eine helle, pudrige Schicht) am Hinterleib ist der männliche Östliche Blaupfeil (Orthetrum albistylum) ein markanter Bewohner deiner Gartenlandschaft. Ein besonderes Merkmal sind seine hellen Hinterleibsanhänge (Fortsätze am Körperende), die ihn von anderen Blaupfeil-Arten unterscheiden. Diese Libelle bevorzugt sonnige Ansitzwarten wie Steine, von denen aus sie ihr Revier überwacht und nach Beute Ausschau hält. Als flinker Jäger nutzt sie eine spezialisierte Jagdstrategie in der Luft, um andere Insekten im Flug zu erbeuten. Die Larvalentwicklung findet im Wasser statt, wobei die Larven als Räuber am Gewässergrund leben. Zum Abschluss ihrer Entwicklung findet die Emergenz (der Schlupf der Libelle) statt, indem das Tier an einem Halm aus dem Wasser klettert und seine Larvenhaut abstreift. In deinem Garten ist diese Art ein nützlicher Helfer, da sie zur Regulation von Fluginsekten beiträgt. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen verzeichnet sind, profitiert die Art allgemein von einer insektenreichen Umgebung. Du kannst sie unterstützen, indem du einen flachen, sonnigen Teich anlegst. Die Larven benötigen ungestörte Bodenbereiche im Wasser, um sich erfolgreich zu entwickeln. Im April lassen sich bei milder Witterung die ersten Exemplare an Gewässern beobachten.
Der Östliche Blaupfeil ist für Menschen völlig harmlos, da er weder stechen noch beißen kann. In Deutschland ist er wie alle heimischen Libellenarten gesetzlich geschützt. Er gilt in deinem Garten als wertvoller Nützling, da er unermüdlich Fluginsekten fängt.
Der Östliche Blaupfeil (Orthetrum albistylum) gehört zur Familie der Segellibellen (Libellulidae). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo er als heimisch gilt. Die Art erreicht eine Flügelspannweite von etwa 70 Millimetern und zeigt eine räuberische Lebensweise in der Luft. Er bevorzugt stehende Gewässer mit sonnigen Uferbereichen für die Fortpflanzung.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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