Bild folgtKI-generierte IllustrationOxybasis glauca
Mit seinen dickfleischigen, unterseits fast weiß-mehligen Blättern fällt der Graugrüne Gänsefuß (Oxybasis glauca) sofort auf. Du erkennst ihn an der markanten Zweifarbigkeit des Laubs, das der Pflanze ein fast silbriges Erscheinungsbild verleiht. Als heimische Art ist er ein wertvoller Bestandteil unserer Flora, der sich besonders auf nährstoffreichen Böden wohlfühlt. Wer ihn im Garten hat, fördert die regionale Biodiversität, da er Lücken an sonnigen Stellen zuverlässig schließt. Du machst alles richtig, wenn Du diese unkomplizierte Wildpflanze als natürlichen Bodenbeschützer schätzt. Ein wunderbarer Begleiter für alle, die Wert auf einen authentischen, naturnahen Garten legen.
Ein silbriger Überlebenskünstler: Robust, heimisch und perfekt für fette Böden.
Der Graugrüne Gänsefuß bereichert den Garten als heimische Wildpflanze von Juli bis Oktober mit seiner späten Blütezeit. In dieser Phase stellt er eine wichtige Ressource in der Landschaft dar, wenn viele andere Arten bereits verblüht sind. Da er bevorzugt auf offenen, nährstoffreichen Böden siedelt, fungiert er als natürlicher Bodenfestiger und bietet Kleintieren am Boden Schutz. Seine Präsenz in Deutschland und Österreich macht ihn zu einem authentischen Baustein für regionale Biotopvernetzungen. Durch die Produktion zahlreicher Samen trägt er zur natürlichen Futtermittelbasis im herbstlichen Garten bei.
Nach den vorliegenden Daten gilt der Graugrüne Gänsefuß als nicht kindersicher. Du solltest daher darauf achten, dass Kleinkinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Da die Pflanze oft auf sehr stickstoffreichen Böden wächst, kann sie Nitrate anreichern, was beim Verzehr problematisch sein könnte.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jul – Okt
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Ellenberg Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Standort, an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht erhält.
Ellenberg Feuchte 6: Halte den Boden frisch; er sollte regelmäßig mäßig feucht sein, aber keine Staunässe bilden.
Bodenbeschaffenheit: Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) benötigt er einen fetten, nährstoffreichen Untergrund.
Bodenreaktion: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (pH-Wert über 7) für optimales Wachstum.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflege: Da die Art einjährig ist, solltest Du die Samenstände im Herbst stehen lassen, um die Selbstaussaat für das nächste Jahr zu ermöglichen.
Temperaturanspruch: Suche einen mäßig warmen Platz im Garten aus.
Gute Partnerin: Die Weiße Taubnessel (Lamium album) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an stickstoffreiche Böden stellt und ökologisch gut harmoniert.
Der Graugrüne Gänsefuß gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Flächen wie Wegränder oder Schuttplätze) und Uferbereiche, die oft nährstoffreich und kalkhaltig sind. Botanisch zeichnet er sich durch einen meist niederliegenden Wuchs und unauffällige, knäuelartige Blütenstände aus. Als mäßig wärmeliebende Art bevorzugt er Standorte, die nicht zu kühl liegen, und zeigt eine hohe Anpassungsfähigkeit an frische Bodenverhältnisse.
1 Video zu Graugrüner Gänsefuß
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →