Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Hepialidae
Typisch für Pharmacis fusconebulosa ist das für Schmetterlinge (Lepidoptera) charakteristische Erscheinungsbild eines Nachtfalters aus der Familie der Wurzelbohrer (Hepialidae). Du erkennst das Tier an seinem robusten Körperbau, der typisch für diese ursprüngliche Gruppe von Insekten ist. In der Schweiz und in Belgien ist diese Art heimisch und wurde dort über viele Jahrzehnte hinweg regelmäßig nachgewiesen. Ein wesentlicher Unterschied besteht zwischen der Lebensweise der Raupe und der des Falters. Die Raupen leben fast ausschließlich im Boden und ernähren sich dort von verschiedenen unterirdischen Pflanzenteilen. Da in unseren Daten keine spezifischen Wirtspflanzen gelistet sind, gilt die Ernährungsweise der Larven allgemein als pflanzenfressend im Bereich des Wurzelwerks. Sobald sich das Tier zum erwachsenen Schmetterling entwickelt hat, nimmt es keine Nahrung mehr auf. Das liegt daran, dass die Mundwerkzeuge bei den Wurzelbohrern verkümmert (zurückgebildet und funktionslos) sind. Wenn du den Tieren in deinem Garten helfen möchtest, solltest du auf das Umgraben großer Flächen verzichten. So bleiben die Larven im Boden ungestört. Diese Art ist ein wertvoller Teil der heimischen Biodiversität (Vielfalt des Lebens) und völlig harmlos.
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Aufgrund der aktuellen Datenlage sind keine spezifischen Zeiträume für die Entwicklungsschritte oder die Flugzeiten dieses Nachtfalters in der Datenbank hinterlegt.
Dieses Insekt ist für Menschen, Haustiere und Gartenpflanzen vollkommen harmlos. Es handelt sich um eine heimische Art, die als Bestandteil der natürlichen Fauna einen schützenswerten Platz im Ökosystem einnimmt.
Pharmacis fusconebulosa ist ein Nachtfalter aus der Familie der Wurzelbohrer (Hepialidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Die Art ist in Mitteleuropa heimisch, mit dokumentierten Vorkommen in der Schweiz und Belgien, wobei für die Schweiz 64 Beobachtungen zwischen 1974 und 2018 vorliegen. Die Wurzelbohrer gelten als eine entwicklungsgeschichtlich alte Gruppe, was sich in ihrer speziellen Anatomie und Biologie widerspiegelt. Da keine spezifischen morphologischen (die äußere Gestalt betreffenden) Daten vorliegen, dient die Familienzugehörigkeit als primäres Merkmal für die ökologische Einordnung.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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