Bild folgtKI-generierte IllustrationPseudotsuga taxifolia
Auch bekannt als: Douglastanne, Gewöhnliche Douglasie, Douglaskiefer, Grüne Douglasie, Douglasfichte, Douglas-Tanne, Douglasie, sapin de douglas
An ihren weichen Nadeln, die beim Zerreiben herrlich nach Zitrusfrüchten duften, laesst sich die Gewöhnliche Douglasie (Pseudotsuga taxifolia) sofort erkennen. In deinem Garten ist dieser Baum vor allem als markanter Strukturgeber wertvoll, der auch im tiefsten Winter für sattes Grün sorgt. Da sie urspruenglich nicht aus unseren Breiten stammt, sind spezialisierte Wechselbeziehungen in den Daten nicht verzeichnet, doch bietet sie durch ihren dichten Wuchs Schutz und Lebensraum. Sie ist eine Bereicherung für dich, wenn du eine Vorliebe für Waldatmosphäre und imposante Baumgestalten hast. Achte darauf, dass sie genügend Platz zur Entfaltung bekommt.
Immergrüner Waldriese mit erfrischendem Zitrusduft für große Gärten.
Obwohl die Douglasie eine eingeführte Art ist, übernimmt sie im Garten wichtige ökologische Funktionen als Schutzraum. Durch ihren immergrünen Wuchs bietet sie Tieren ganzjährig Deckung vor der Witterung und vor Fressfeinden. Ihre Zapfen produzieren Samen, die als energiereiche Nahrung für verschiedene Waldbewohner dienen können. In der Humusschicht (oberste, organische Bodenschicht), die durch herabfallende Nadeln entsteht, finden zahlreiche Bodenlebewesen einen Lebensraum. Da sie sehr groß wird, schafft sie zudem ein kühleres Kleinklima im Garten, was an heißen Sommertagen vorteilhaft ist.
Die Gewöhnliche Douglasie wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Zudem können herabfallende Zapfen oder Zweige bei Wind eine potenzielle Stolperquelle darstellen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Von März bis Mai, idealerweise an frostfreien Tagen mit ausreichend Bodenfeuchte.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November, damit die Wurzeln vor dem Winter anwachsen können.
Standort: Wähle einen Platz mit tiefgründigem Boden, da die Douglasie eine kräftige Pfahlwurzel (senkrecht nach unten wachsende Hauptwurzel) ausbildet.
Platzbedarf: Da sie ein Baum ist, solltest du einen weiten Abstand zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen einplanen.
Bodenbeschaffenheit: Sie gedeiht am besten auf frischen, gut durchlässigen Böden ohne Staunässe (Wasserstau im Boden).
Bewässerung: Besonders Jungbäume benötigen in den ersten Sommern bei anhaltender Trockenheit zusätzliche Wassergaben.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei diesem Baum im Garten in der Regel nicht vorgesehen und auch nicht notwendig.
Gute Partnerin: Die Rotbuche (Fagus sylvatica) — sie ist eine heimische Art, die den Halbschatten im Umfeld der Douglasie gut verträgt.
Die Gewöhnliche Douglasie (Pseudotsuga taxifolia) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und stammt ursprünglich aus Nordamerika. In Mitteleuropa ist sie mittlerweile ein fester Bestandteil vieler Wälder und Parkanlagen. Sie wächst als stattlicher Baum und bevorzugt Standorte mit guter Wasserversorgung. Charakteristisch sind ihre hängenden Zapfen, die zwischen den Schuppen kleine dreizipfelige Blättchen zeigen. Morphologisch (gestaltlich) unterscheidet sie sich deutlich von Fichten durch ihre weichen Nadeln, die nicht stechen und bei Berührung aromatisch duften.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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