Bild folgtKI-generierte IllustrationPterocarya rhoifolia
Auch bekannt als: Pterocarya rhoifolia
Auffällig sind die langen, herabhängenden Fruchtstände der Japanischen Flügelnuss (Pterocarya rhoifolia), die wie grüne Perlenschnüre im Wind tanzen. Als stattlicher Baum aus der Familie der Walnussgewächse bietet sie deinem Garten eine beeindruckende Struktur und dient als langlebiger Schattenspender. Da sie ein schweres Samengewicht aufweist, lockt sie Tiere an, welche die Ausbreitung übernehmen. In einem Naturgarten fungiert dieser Riese als wertvolles Trittsteinbiotop (vernetzter Lebensraum), das vor allem durch seine schiere Größe und Verholzung Nistplätze und Schutz bietet. Wenn du über ausreichend Platz verfügst, schaffst du mit ihr ein monumentales Erbe für die kommende Generation.
Ein majestätischer Gigant: 25 Meter Naturerlebnis und kühler Schatten.
Obwohl für diese Art keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, übernimmt die Japanische Flügelnuss durch ihre Größe von 25.0 m eine tragende Rolle im Gartenökosystem. Ihr verholzter Stamm und die breite Krone bieten wertvolle Lebensräume für rindenbewohnende Organismen und Versteckmöglichkeiten für die lokale Fauna. Das schwere Samengewicht von 76.0 mg deutet auf eine Tierverbreitung (Zoochorie) hin, bei der Kleinsäuger die Nüsse sammeln und so zur Verjüngung des Bestandes beitragen. Durch die Verdunstungsleistung der großen Blattflächen verbessert sie zudem das Kleinklima an heißen Sommertagen erheblich. Als langlebiges Gehölz speichert sie über Jahrzehnte effektiv Kohlenstoff in ihrem Holz.
Bitte beachte, dass die Japanische Flügelnuss als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit spielenden Kindern ist daher Vorsicht geboten, da Teile der Pflanze nicht für den Verzehr geeignet sind. Im Falle eines Unfalls erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
25 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle unbedingt einen Standort mit viel Raum, da der Baum eine stattliche Höhe von 25.0 m erreicht.
Pflanze die Flügelnuss im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich und stets ausreichend feucht sein; Trockenheit verträgt sie schlecht.
Achte in den ersten Jahren auf eine regelmäßige Bewässerung, bis das Wurzelsystem tiefere Schichten erschlossen hat.
Ein Rückschnitt ist bei diesem Baum meist nicht erforderlich, da er seine Krone am besten frei entfalten sollte.
Aufgrund der schweren Samen (76.0 mg) findet keine unkontrollierte Windausbreitung über große Distanzen statt.
Die Vermehrung erfolgt meist über die Aussaat der Nüsse oder durch Wurzelausläufer.
Gute Partnerin: Die heimische Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) – sie teilt die Vorliebe für feuchte Böden und ergänzt das Bild am Teichrand oder Bachlauf hervorragend.
Die Japanische Flügelnuss (Pterocarya rhoifolia) gehört zur Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae) und ist ursprünglich in den Bergwäldern und an Flussläufen Japans beheimatet. In unserer Region findet man sie vor allem in großen Parks oder weitläufigen Gärten, wo sie als sommergrüner Baum eine stattliche Figur macht. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre unpaarig gefiederten Blätter (Blattstiel mit mehreren gegenüberliegenden Teilblättern) und die charakteristischen Flügelnüsse aus. Mit einer Endhöhe von 25.0 m benötigt sie einen Standort, der ihrer Ausdehnung langfristig gerecht wird.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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