Bild folgtKI-generierte IllustrationRhinolophus mehelyi
Auch bekannt als: Mehely Hufeisennase, Mehely-Hufeisennase
Die Mehely-Hufeisennase (Rhinolophus mehelyi) erkennst du an ihrem mittelgrossen Koerper mit graubraunem Fell und dem namensgebenden, hufeisenfoermigen Hautaufsatz auf der Nase. Dieser Aufsatz dient der Echoortung (Orientierung mittels Schallwellen), waehrend das Tier nachtaktiv (waehrend der Nacht aktiv) seine Runden fliegt. Als reiner Insektenfresser (Lebewesen, das sich von Insekten ernaehrt) sucht dieses Saeugetier deinen Garten nach Beute ab, ohne dabei an bestimmte Pflanzen gebunden zu sein. Den Tag verbringt sie meist verborgen in Gebaeuden oder Hoehlen, die ihr Schutz vor Witterung bieten. Im Februar befindet sich das Tier noch im Winterschlaf (einem Zustand stark reduzierten Stoffwechsels), weshalb Ruhe am Quartier lebenswichtig ist. Du kannst diesen Nuetzling unterstuetzen, indem du naturnahe Strukturen wie Trockenmauern oder Fledermauskaesten anbietest. Auch der Verzicht auf Pestizide (chemische Mittel zur Schaedlingsbekaempfung) sichert ihre Nahrungsgrundlage. Ein strukturreicher Garten bietet ihr ideale Jagdbedingungen in der Daemmerung.
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Dieses Saeugetier steht unter strengem Naturschutz und darf in seinen Ruhestaetten nicht gestoert werden. Da Fledermaeuse bei Bedraengnis zur Verteidigung beissen koennen, solltest du gefundene Tiere niemals mit blossen Haenden beruehren. Eine Umsiedlung ist gesetzlich untersagt.
Körper
Körperlänge
6.4 cm
Gewicht
14.03 g
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
2, 1× pro Jahr
Ernährung & Verhalten
Die Mehely-Hufeisennase (Rhinolophus mehelyi) gehoert zur Familie der Hufeisennasen (Rhinolophidae) innerhalb der Ordnung der Fledermaustiere. Ihre Lebensweise ist eng an unterirdische Quartiere und warme Regionen gebunden, wobei sie als geschickte Jaegerin im freien Luftraum gilt. Mit einer Kopfrumpfllaenge von etwa fünf bis sechs Zentimetern zaehlt sie zu den mittelgrossen Arten ihrer Gattung.
50 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — Taxonomic classification for Rhinolophus mehelyi
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