Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa canina var. scabrata
Mit ihren kletternden Trieben fällt Rosa canina var. scabrata sofort auf. Als heimisches Rosengewächs ist sie ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Gärten, da sie mit ihrem verholzten Wuchs wichtige Strukturen schafft. Besonders Vögel profitieren von ihren Früchten, da die schweren Samen (Diasporen) gerne als Nahrung genutzt und so über kurze Distanzen verbreitet werden. Durch ihre Vorliebe für kalkhaltige Böden zeigt sie dir genau an, wo die Erde besonders basenreich ist. Hast du schon einen sonnigen Platz an einem Zaun oder einer Pergola für diese robuste Wildrose reserviert?
Heimische Kletterkraft: Mit 1,96 Metern Höhe ein Paradies für Vögel.
Diese Wildrose übernimmt eine wichtige Funktion im Ökosystem Garten. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von etwa 18 mg bietet sie nahrhafte Früchte, die vor allem für die Tierverbreitung, insbesondere durch Vögel, von Bedeutung sind. Da sie verholzt und kletternd wächst, bietet sie geschützte Rückzugsorte für die heimische Fauna. Nach aktuellen Daten zur Kurzdistanz-Ausbreitung trägt sie aktiv zur biologischen Vielfalt bei, indem sie standorttreue Populationen unterstützt. Die breiten Blätter tragen zudem zur Beschattung des Bodens und zur Humusbildung bei.
Da die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft ist, solltest du im Garten auf die rose-typischen Dornen achten, die zu Kratzern führen können. Besondere Giftigkeiten für den Menschen sind nicht vermerkt, dennoch ist beim Hantieren mit den verholzten Trieben Vorsicht geboten. Ein sicherer Standplatz abseits von schmalen Gehwegen ist empfehlenswert.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.956 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf (Lichtwert 7): Wähle einen vollsonnigen Standort, damit die Pflanze ihre volle Kraft entfalten kann.
Bodenfeuchte (Feuchtewert 4): Der Boden sollte frisch, also mäßig feucht sein; vermeide sowohl Staunässe als auch völlige Austrocknung.
Nährstoffe (Stickstoffwert 4): Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal, eine Überdüngung ist nicht notwendig.
Bodenbeschaffenheit (Reaktionswert 7): Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund.
Pflanzzeit: Setze die Rose im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe beachten: Plane genau 1.96 m Platz in der Höhe ein, da sie als Kletterpflanze Unterstützung benötigt.
Sicherheit: Aufgrund der Dornen ist die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft; Handschuhe beim Pflanzen sind ratsam.
Gute Partnerin: Die Wilde Platterbse (Lathyrus sylvestris) – sie schätzt ähnliche kalkhaltige Standorte und ergänzt das Klettergerüst ökologisch sinnvoll.
Die Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland heimisch. Sie wächst bevorzugt an Standorten, die als mäßig warm und kalkhaltig (basisch) eingestuft werden. Botanisch zeichnet sie sich als verholzte Kletterpflanze mit einer fixen Wuchshöhe von 1.96 m aus. Ihre Blätter sind breitblättrig aufgebaut und sie geht eine VAR-Mykorrhiza (eine Form der Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln zur besseren Nährstoffaufnahme) ein. Man findet sie in der Natur oft dort, wo frische, also mäßig feuchte Bedingungen herrschen.
1 Video zu Rosa canina var. scabrata
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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