Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus hirtifolius
Auch bekannt als: Rubus hirtifolius
Auffällig sind die weich behaarten Blätter, an denen du die Haarblättrige Brombeere (Rubus hirtifolius) sofort erkennst. Als indigen (einheimisch) eingestufte Art ist sie perfekt an unsere hiesigen Lebensräume angepasst und gilt laut Roter Liste als aktuell ungefährdet. Sie ist eine wichtige Spezialistin für kalkhaltige Standorte und bringt als strukturbildendes Element wertvolle Vielfalt in deine Gartenhecke. Da sie als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) gilt, stellt sie keine hohen Ansprüche an die Pflege. Wenn du eine robuste, heimische Pflanze für sonnige Plätze suchst, ist sie genau die richtige Wahl für dich.
Indigener Strukturgeber für sonnige, kalkreiche Naturgärten.
Da für diese spezifische Art aktuell keine detaillierten Beziehungsdaten zu Bestäubern vorliegen, stützt sich ihr ökologischer Wert auf ihren Status als indigene (einheimische) Pflanze. Als Teil der heimischen Flora ist sie perfekt in das lokale Ökosystem integriert und besetzt eine wichtige Nische auf kalkhaltigen Böden. Durch ihren dichten Wuchs bietet sie Kleinsäugern und Vögeln wertvollen Schutzraum und Brutplätze. Ihre Anpassung an mäßig warme Standorte macht sie zu einem verlässlichen Bestandteil von Heckenbiotopen. Mit dem Prädikat 'ungefährdet' auf der Roten Liste sichert sie die floristische Grundausstattung unserer Landschaft.
Die Haarblättrige Brombeere wird als nicht kindersicher eingestuft, was auf die brombeertypische Bewehrung mit Stacheln zurückzuführen ist. Diese können bei Kontakt zu Hautverletzungen führen. Es ist daher ratsam, die Pflanze nicht direkt an schmalen Gartenwegen oder Spielbereichen zu platzieren. Giftige Eigenschaften sind nicht bekannt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Standort (Ellenberg Licht 8) mit mindestens sechs Stunden direkter Einstrahlung.
Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Reaktion 7), um ihr natürliche Bedingungen zu bieten.
Halte die Erde frisch (mäßig feucht, Ellenberg Feuchte 4), aber vermeide Staunässe.
Als Mittelzehrer (Nährstoffzahl 5) benötigt sie einen Boden mit mittlerem Nährstoffgehalt ohne Überdüngung.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Plane bei der Pflanzung ausreichend Platz ein, da die Ruten Brombeer-typisch in die Breite wachsen können.
Schneide abgetragene, zweijährige Ruten im späten Winter bodennah zurück.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba) – sie teilt die Vorliebe für kalkreiche Böden und ergänzt die Brombeere in einer naturnahen Hecke.
Die Haarblättrige Brombeere (Rubus hirtifolius) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, wo sie bevorzugt an Waldrändern und in Gebüschen auf basenreichen Böden vorkommt. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre charakteristische Blattbehaarung aus, die sie von anderen Brombeerarten unterscheidet. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigene Art ist sie fest in unserer Flora verwurzelt und besiedelt vorrangig mäßig warme, sonnige Standorte.
3 Videos zu Haarblättrige Brombeere
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →