Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus lindebergii
Auch bekannt als: Rubus lindebergii, Lindeberg-Brombeere
Unverwechselbar ist Lindebergs Brombeere (Rubus lindebergii) durch ihren kräftigen Wuchs und die charakteristischen Blütenstände, die deinen Garten von Juni bis September bereichern. Als heimische Art, die auf der Roten Liste steht, ist sie eine echte Besonderheit für dein privates Naturschutzareal. Da sie offiziell als gefährdet (Rote Liste 3) gilt, hilfst du aktiv dabei, eine seltene Pflanze vor dem Verschwinden zu bewahren. Mit ihrer Wahl zeigst du Verantwortungsbewusstsein für die regionale Flora und förderst die biologische Vielfalt (Vielfalt des Lebens). Gönne diesem Naturschatz ein sonniges Plätzchen in deiner Hecke und schaue ihm beim Gedeihen zu.
Botanische Rarität: Schütze eine gefährdete Wildart mit viermonatiger Blütezeit.
Lindebergs Brombeere zeichnet sich durch eine besonders lange Blütezeit von Juni bis September aus. In dieser Phase bietet sie ein kontinuierliches Nektarangebot, wenn viele andere Sträucher bereits verblüht sind. Da die Art gefährdet ist (Rote Liste 3), stellt jede Pflanzung eine wichtige Stütze für den Erhalt der genetischen Vielfalt in der Region dar. Die nach der Blüte reifenden Früchte sind eine wertvolle Energiequelle für die heimische Tierwelt im Spätsommer. Durch die Förderung dieser indigenen (einheimischen) Art stärkst du die ökologische Stabilität deines Gartens und bietest einen wertvollen Lebensraum für spezialisierte Bewohner unserer Kulturlandschaft.
Lindebergs Brombeere ist eine wehrhafte Schönheit, die aufgrund ihrer ausgeprägten Stacheln nicht als kindersicher eingestuft wird. In einem Naturgarten bietet sie jedoch gerade dadurch geschützte Rückzugsorte für kleine Lebewesen. Da keine Giftigkeit bekannt ist, kannst du sie bei ausreichendem Platzangebot und abseits von Spielbereichen unbesorgt integrieren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 7), damit die Pflanze ihre volle Kraft entfalten kann.
Boden: Ein normaler Gartenboden für Mittelzehrer (Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf) ist ideal.
Feuchtigkeit: Achte auf einen frischen Boden (Feuchte 5), der mäßig feucht ist, aber keine Staunässe bildet.
Bodenreaktion: Die Pflanze bevorzugt neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse.
Pflanzzeit: Setze junge Sträucher im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den frostfreien Boden.
Pflanzung: Lockere die Erde gut auf und halte in einer Hecke ausreichend Abstand zu den Nachbarpflanzen.
Pflege: Schneide zweijährige Ruten, die bereits Früchte getragen haben, im Spätherbst bodennah ab.
Schutz: Trage wegen der Stacheln beim Rückschnitt immer feste Gartenhandschuhe.
Pflanzpartner: Die Hunds-Rose (Rosa canina) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen Ansprüche an Licht und Bodenfeuchte stellt.
Die Lindebergs Brombeere ist ein Vertreter der Rosengewächse (Rosaceae) und in Deutschland sowie Österreich indigen (einheimisch). Sie wächst als ausdauernder Strauch an Standorten, die mäßig warm (Temperaturwert 4) und sehr hell sind. Ihr natürliches Vorkommen erstreckt sich auf frische, also mäßig feuchte Böden, die einen neutralen bis schwach sauren Bodenreaktionswert aufweisen. Als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder als heimisch gilt) ist sie ein fester Bestandteil unserer Natur, auch wenn sie heute als gefährdet eingestuft wird.
3 Videos zu Lindebergs Brombeere
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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