Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus senticosus
Auch bekannt als: Rubus senticosus
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Arten
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Interaktionen
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An ihren kräftigen, wehrhaften Ruten und den zarten, weiß-rosa Blüten lässt sich die Dornige Brombeere (Rubus senticosus) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist dieser Strauch weit mehr als nur ein Naschvorrat, denn er fungiert als wichtiges Refugium für spezialisierte Insekten. Besonders Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) sind auf die Blüten angewiesen. Mit einer Wuchshöhe von 1,77 m bietet sie zudem einen idealen Sichtschutz und sichere Nistplätze. Wenn du ihr ein sonniges Eckchen gönnst, belohnt sie dich mit ökologischem Wert und robustem Wuchs. Trau dich ruhig an diese urwüchsige Wildart heran.
Heimischer Schutzwall: 1,77 m pure Biodiversität für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Brombeere eine unverzichtbare Futterquelle für seltene Falterarten. Besonders Dickkopffalter wie der Rosentrieb-Würfel-Dickkopffalter (Spialia rosae), der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer) und Muschampia tessellum profitieren von ihrem Nektarangebot. Auch Perlmuttfalter wie Boloria polaris, Boloria frigga und Boloria freija nutzen die Pflanze intensiv. Das dichte Blattwerk und die Stacheln bieten Vögeln Schutz vor Fressfeinden und ideale Bedingungen für den Nestbau. Im Winter dienen verbliebene Früchte als wertvolle Nahrungsreserve für heimische Singvögel, während die hohlen Stängel Überwinterungsplätze für Wildbienen bieten können.
Die Dornige Brombeere ist aufgrund ihrer ausgeprägten Stacheln nicht als kindersicher eingestuft. In Gärten mit kleinen Kindern sollte sie daher in Randbereiche gepflanzt werden, um Verletzungen beim Spielen zu vermeiden. Die Pflanze selbst ist nicht giftig, die Beeren sind essbar. Trage bei Pflegearbeiten und beim Rückschnitt immer feste Gartenhandschuhe zum Schutz deiner Hände.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.773 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 7), damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickeln kann.
Boden: Sie benötigt einen sauren Boden (Reaktionszahl 3) mit moderatem Nährstoffgehalt.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch sein, was einer mäßigen Feuchtigkeit entspricht; vermeide jedoch Staunässe.
Pflanzzeit Frühling: Die ideale Zeit zum Setzen ist zwischen März und Mai, sobald der Boden bearbeitbar ist.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du pflanzen, solange kein Bodenfrost herrscht.
Platzbedarf: Plane bei der Pflanzung die Endhöhe von 1,77 m ein und lass genügend Raum für die Ausbreitung.
Pflege: Schneide abgetragene, zweijährige Ruten nach der Ernte bodennah zurück.
Gute Partnerin: Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an saure Böden stellt und den unteren Wuchsbereich ökologisch ergänzt.
Die Dornige Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine in Deutschland und Österreich heimische, verholzende Strauchart. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich über Waldränder und Gebüsche, wobei sie kalkarme, saure Böden bevorzugt. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren aufrechten, leicht überhängenden Wuchs und die charakteristischen Stacheln aus. Als Mykorrhiza-Partner nutzt sie die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose mit Bodenpilzen (Wurzelpilzgemeinschaft), die ihr hilft, Nährstoffe auch aus kargen Böden effizient aufzunehmen. Die Pflanze erreicht eine exakte Wuchshöhe von 1,77 m.
3 Videos zu Dornige Brombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →