Bild folgtKI-generierte IllustrationRumex palustris
An seinen dichten, gelblich-grünen Blütenknäueln lässt sich der Sumpf-Ampfer (Rumex palustris) sofort erkennen. Er ist ein unverzichtbarer Bewohner für die feuchten Ecken Deines Gartens, da er als Spezialist für nasse und sehr nährstoffreiche Standorte gilt. Da die Art bereits auf der Vorwarnliste (V) der Roten Liste steht, leistest Du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum Artenschutz. Er besetzt die ökologische Nische in Sumpfzonen, in denen viele andere Pflanzen nicht dauerhaft bestehen können. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,47 m fügt er sich harmonisch in Deine Uferbepflanzung ein. Wenn Du feuchte Standorte ökologisch aufwerten möchtest, ist dieser Ampfer die ideale Wahl für Dich.
Spezialist für nasse Füße: Schütze den seltenen Sumpf-Ampfer in Deiner Sumpfzone.
Der Sumpf-Ampfer erfüllt eine wichtige Funktion im Nährstoffkreislauf feuchter Biotope. Als Starkzehrer (Stickstoff liebender Organismus) hilft er dabei, überschüssige Nährstoffe in Uferbereichen zu binden und das ökologische Gleichgewicht zu stabilisieren. Die Pflanze geht eine Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM ein, was den Boden in der nassen Zone stabilisiert. Seine leichten Samen dienen als Nahrung für die Fauna des Sumpfes und werden durch den Wind weitflächig verteilt. Da die Bestände in der freien Natur zurückgehen (Vorwarnliste), stellt Dein Garten ein wichtiges Trittsteinbiotop für den Erhalt dieser Art dar. Spezifische Daten zu Bestäubern liegen aktuell nicht vor, doch seine Präsenz fördert die strukturelle Diversität im Feuchtbereich.
Der Sumpf-Ampfer ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Arten der Knöterichgewächse lagert er Oxalsäure ein, weshalb die Pflanzenteile nicht für den Verzehr geeignet sind. Achte darauf, wenn kleine Kinder oder Haustiere Zugang zum Gartenbereich haben.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.466 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), damit die Pflanze ihre typische Färbung entwickelt.
Sorge für dauerhaft feuchten bis nassen Boden (Feuchtewert 9), ideal ist die Sumpfzone am Teichrand.
Da die Art ein Starkzehrer (nährstoffbedürftige Pflanze) ist, sollte der Boden fett und reich an organischem Material sein.
Der Boden darf gern kalkhaltig oder basisch (Reaktionswert 8) beschaffen sein.
Pflanze den Sumpf-Ampfer im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Beachte bei der Standortwahl die Wuchshöhe von exakt 0,47 m.
Eine Pflege ist kaum nötig, da die Pflanze an ihren Standort angepasst ist; Selbstaussaat ist durch die leichten Samen (0,8106 mg) wahrscheinlich.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) – sie hat identische Ansprüche an Feuchtigkeit und Nährstoffe und ergänzt den Ampfer optisch perfekt.
Der Sumpf-Ampfer gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als indigene (einheimische) Art verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst Uferbereiche und Gräben, die sich durch feuchte bis nasse Bedingungen auszeichnen. Die Pflanze wächst krautig und verholzt nicht, wobei sie auffällig breite Blätter mit einer Fläche von etwa 1823,55 mm² ausbildet. Botanisch ist er als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) eingestuft, der besonders auf kalkhaltigen oder basischen Böden gut gedeiht. Seine Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen, die effizient durch den Wind verbreitet werden.
3 Videos zu Sumpf-Ampfer
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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